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Hintergrundbild Epoche

Die Tageszeitungen


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Die Menschen begannen, sich im Laufe der 50er immer mehr an die Zeitungsvielfalt zu gewöhnen. Hier siehst du Zeitungsleser in der Berliner U-Bahn im Jahr 1958.

Die Frankfurter Rundschau war im amerikanischen Sektor die erste deutsche Tageszeitung, der eine Lizenz erteilt wurde. Schneller waren nur die Aachener Nachrichten im britischen Sektor und die Berliner Zeitung im Ostsektor. Diese war übrigens die erste deutsche Tageszeitung, die überhaupt eine Lizenz erhielt.

Die erste Ausgabe der FAZ - der Frankfurter Allgemeinen Zeitung - erschien am 1. November 1949. Es folgte dann Ende September "Der Tagesspiegel", der ebenfalls in Berlin erschien. 1946 erschien dann das Wochenmagazin "Die Zeit" und 1947 das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Bis 1948 gab es im amerikanischen Sektor für 56 Zeitungen Lizenzen. Dazu kamen noch die Nebenausgaben.

Papier war noch knapp

Die meisten Zeitungen erschienen zuerst zweimal die Woche. Das Papier war ja noch knapp und man musste sparen. Die meisten Zeitungen hatten auch nicht mehr als fünf Seiten zu bieten. Das war aber egal, denn viele Menschen hungerten nach neuen Informationen.

Die Amerikaner erließen auch genaue Bestimmungen, was denn nun geschrieben werden durfte. So sollte Streit zwischen den Alliierten eigentlich kein Thema sein. Doch ab 1947 war Kritik an der Sowjetunion durchaus erlaubt. Ab dem Mai 1949 mussten sich aber alle an den deutschen Pressegesetzen orientieren.


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