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Hintergrundbild Epoche

Die Schweizer: Dürrenmatt und Frisch


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Max Frisch auf einer Gedenkmarke.
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Filmplakat zu dem Film „Es geschah am hellichten Tag“. Dürrenmatt hatte das Skript geschrieben und änderte den Schluss in seinem Kriminalroman „Das Versprechen“ ab.

Friedrich Dürrenmatt

Lachen im Angesicht der Katastrophe, der Sinnlosigkeit und des Chaos. So in etwa könnte man das Werk dieses Dramatikers beschreiben. Friedrich Dürrenmatt schrieb meist Komödien, allerdings Komödien, bei denen dem Leser oder Zuschauer oft genug das Lachen im Halse stecken bleibt.

Dürrenmatt und seine Heldinnen und Helden zweifeln daran, dass der Mensch etwas am Laufe der Welt ändern kann. Sie zweifeln am Sinn des menschlichen Tuns. Doch sie tun trotzdem etwas. Oft scheitern sie allerdings. Für Dürrenmatt war es wichtig, dass der Mensch das Chaos nicht einfach so akzeptiert, sondern dass er die Welt permanent in Zweifel zieht. Zu seinen wichtigsten Werken gehören "Der Besuch der alten Dame" und "Die Physiker". In den "Physikern" thematisiert Dürrenmatt die Bedrohung der Welt durch die Fortschritte in der Kernphysik, ein aktuelles Thema seiner Zeit.

"Das Versprechen"

Dürrenmatt hat übrigens auch einen berühmten Kriminalroman geschrieben, der den Titel "Das Versprechen" trägt. Diesem Roman liegt das Skript zu einem Film zugrunde, der den Filmtitel "Es geschah am helllichten Tag" trug. Der berühmte Schauspieler Heinz Rühmann ist hier in einer Hauptrolle zu sehen. Während der Film gut ausging, findet Dürrenmatts Kriminalroman "Das Versprechen" kein gutes Ende. Aus der Sicht von Dürrenmatt kam dies der Wirklichkeit näher, da für ihn vieles im Leben eben kein gutes Ende finden sollte. Deshalb hat ihn das Filmende geärgert und er hat es im Roman geändert.

Hier kannst du Dürrenmatt einmal "live erleben".

Max Frisch

Ähnlich wie Friedrich Dürrenmatt als Dramatiker war auch Max Frisch mit seinen Romanen "Stiller" und "Homo Faber" einer der wichtigsten Romanautoren der 50er Jahre. Frisch selbst sagte, er habe keine Sprache für die Wirklichkeit, sondern für all das, was hinter der Wirklichkeit liegt.

Und auch Max Frisch erlebst du hier einmal "wortwörtlich"


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