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Hintergrundbild Epoche

Miraaacoli


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Kalter Hund...mmmh
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Nesquik: Löslich ohne zu klumpen!

Viel muss es sein

Nachdem das Wirtschaftswunder in den 50er Jahren den Wohlstand in die deutschen Haushalte gebracht hatte, veränderte sich auch das Essverhalten. Nach den kargen Jahren der Nachkriegszeit war vor allem die Menge wichtig: viel musste es sein. Das machte sich auch an den Bäuchen bemerkbar... Während der Verbrauch von Brot und Kartoffeln sinkt, steigt der von Fleisch, Geflügel und Gemüsekonserven stark an. Steigend ist auch der Absatz von Kartoffel-Chips und Schokolade.

Fertiggerichte und Fertigprodukte erobern den Markt

In den 60er Jahren wurden mehr und mehr Fertigprodukte entwickelt. 1961 kam Miracoli auf den Markt, das erste Nudel-Fertiggericht. Auch den ersten Tiefkühlspinat gab es nun zu kaufen. Überhaupt war Tiefkühlkost im Kommen. Von 1961 bis 1967 vervierfachte sich der Verbrauch. Seit 1968 gab es Kartoffelpüree aus der Tüte, ein Jahr später Semmelknödel im Kochbeutel.

Essen im Trend

Von den Urlaubsreisen nach Italien oder andere südliche Länder brachte man Anregungen mit. Deutsche Hausmannskost war nun weniger gefragt. Toast wurde mit Ananas überbacken und so zum "Toast Hawaii", auf Buffets fanden sich Roastbeefröllchen, Käsespieße und Fliegenpilzeier (aus hartgekochten Eiern, mit rotem "Tomatendeckel" und Mayonnaisetupfern). Besonders Kinder liebten den "Kalten Hund", ein Kuchen aus Butterkeksen und Kakao-Kokosfett.

Getränke

Vielfalt ist gefragt bei den Getränken. Die Limonade Sinalco, die es schon seit 1902 gab, war auf dem Siegeszug und verkaufte sich gut. Das galt auch für die Konkurrenzmarke Bluna, seit 1952 auf dem Markt. Ein Renner war auch der Orangensaft "Hohes C", eingeführt 1958 als erster trinkfertiger Orangensaft in Deutschland. Seit 1959 gab es mit Nesquik den ersten Pulverkakao, den man in heißer oder kalter Milch auflösen konnte.

Hier siehst du ein Video von 1968: Katja ist mit Mama und Papa bei den Großeltern zu Besuch. Oma kocht noch traditionell. Es gibt Hühnchen, Kartoffeln und Blumenkohl:

Mit freundlicher Genehmigung vom Haus des Dokumentarfilms, Stuttgart


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