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Hintergrundbild Epoche

Spielen und Spielzeug


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1970: Mit dem Roller auf der Straße. Autos gab es nur wenige.
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Ein Bonanza-Rad. Typische Kennzeichen waren der Bananensattel und der lange Hirschgeweih-Lenker.
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1966: Mit Fahrrad und Roller unterwegs

Draußen spielen mit vielen Kindern

Die Kinder spielten sehr viel draußen - daran änderte sich auch in den 60er und 70er Jahren nicht viel. Überall wohnten viele Kinder und so traf man sich auf der Straße und in den Höfen. War gerade niemand draußen, klingelte man eben.

Es wurde Fußball gespielt, mit den Rädern gefahren, auf Bäume geklettert. Cowboy und Indianer wurde genauso gespielt wie Verstecken oder Fangen. Mädchen spielten auch gerne Gummitwist oder Hinkelkasten. Jungen fuhren in den 70er Jahren gerne auf den beliebten Bonanza-Rädern umher.

Spielzeug für drinnen

Spielzeug wie Puppen, Teddybären, Eisenbahnen gab es nach wie vor. Einige Neuerungen kamen im Laufe der Jahre auf den Markt und eroberten die Kinderzimmer. Barbiepuppen gab es ab 1965 in der Bundesrepublik zu kaufen. Playmobil war erstmals 1974 in den Läden.

Tauschbilder

Sehr beliebt waren die Panini-Alben. Am Kiosk kaufte man sich Tütchen mit mehreren Bildern und klebte sie in sein Album. Die gab es zur Fußballweltmeisterschaft genauso wie für Filme, die gerade im Kino liefen, zum Beispiel "Bernhard und Bianca" oder "Die Unendliche Geschichte". Natürlich  tauschte man mit seinen Freunden, um das Album möglichst voll zu bekommen.

Es ging auch ohne

Viele Dinge von heute gab es damals noch nicht: Computer, Gameboys und Spielkonsolen zum Beispiel. Zwar hatten immer mehr Familien einen Fernseher, doch es gab zunächst nur zwei Programme. Ab 1964 gingen nach und nach bis 1969 die Dritten Programme auf Sendung. Ab 1973 wurde die Sesamstraße ausgestrahlt. Ganz neu war daran, dass eine Kindersendung mehrmals in der Woche lief und zudem zweimal am Tag gesendet wurde, nämlich am Vormittag und am frühen Abend.

Hier siehst du Kinder auf einem Spielplatz. Die Aufnahmen stammen aus dem Jahr 1966:

Mit freundlicher Genehmigung vom Haus des Dokumentarfilms Stuttgart


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