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Hintergrundbild Epoche

Karottenhose, Schulterpolster und Stirnband – die 80er


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1982 im Spanien-Urlaub
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Die 80er Jahre: Breite Schultern müssen her

Die Schultern breit, die Taille schmal - das war angesagt. Um die Schultern möglichst breit wirken zu lassen, wurden in die Oberbekleidung Schulterpolster eingenäht. Jacken, Pullover, Kleider und T-Shirts wurden so künstlich verbreitert.

Karotten und andere Hosen

Hosen mussten nun in Karottenform daherkommen: oben weit, unten schmal. Ebenfalls beliebt waren Steghosen, die unten von einem Gummizug unter den Füßen gehalten wurden. Mit dem Aerobic-Trend wurden außerdem hautenge Leggings modern. Gern getragen wurden auch Overalls, also einteilige Anzüge. An die Füße gehörten unbedingt weiße Tennissocken!

Accessoires

Wichtigstes Accessoire wurde das Stirnband. Dazu gesellten sich Schweißbänder für die Arme und Stulpen für die Beine. Kleine goldene Umhängetaschen waren abends beliebt. Ohrenschützer aus Plüsch wurden im Winter 1981 zum modischen Utensil.

Stofflich

Die in den 70er Jahren beliebte Kunstfaser sah man nun zunehmend kritischer. Baumwolle und Leinen fanden vielfach Verwendung. Bei der älteren Generation kam Alcantara groß in Mode: Es sieht aus wie Leder, ist aber waschbar. Farblich war Lila die absolute Trendfarbe bei den Mädchen.

Im Nachhinein sah man die 80er Jahre hinsichtlich ihrer Mode als ein "Jahrzehnt des schlechten Geschmacks".



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