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Hintergrundbild Epoche

Nachrichten: Erst Tagesschau, dann heute


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Nachrichten im ZDF: "heute" mit Wibke Bruhns und Hanns Joachim Friedrichs

Die Tagesschau ist eine Nachrichtensendung im Ersten Programm. Täglich um 20 Uhr wird sie ausgestrahlt, außerdem mehrmals über den Tag verteilt. Die 20-Uhr-Sendung aber wurde in den 60er und 70er Jahren bei vielen Familien zu einem festen Bestandteil im Tagesablauf.

Sachlich und seriös werden in 15 Minuten die Nachrichten des Tages präsentiert. Ein Gongschlag leitet die Sendung ein. Zur Begrüßung sagt der Sprecher: "Hier ist das Erste Deutsche Fernsehen mit der Tagesschau."

Meilensteine

Am 29. März 1970 wurde die Tagesschau erstmals in Farbe ausgestrahlt. 1973 führte man die Blue-Screen-Technik ein: Hinter dem Sprecher wurden dadurch Illustrationen auf einer blauen Wand eingespielt. 1976 gab es die erste Sprecherin der Tagesschau: Dagmar Berghoff.

Konkurrenz

Ab dem 1. April 1963 sendete auch die Konkurrenz, das neue Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) eine Nachrichtensendung. "Heute" kommt (bis 1969) schon um 19.30 Uhr. Die ARD reagierte, indem sie zwei weitere Kurzausgaben um 18.10 Uhr und um 19 Uhr sendete. Letztere wurde 1966 wieder eingestellt. Ab 1969 kam "heute" um 19.45 Uhr, seit 1973 um 19 Uhr. Die Sendung dauerte 30 Minuten und war in einen Nachrichten- und einen Magazin-Teil gegliedert.

Doch die Zuschauer überzeugte das nicht. Zwischen 1964 und 1974 stieg der Anteil der "heute"-Seher zwar stetig an, doch übertrumpfen konnte man die Tagesschau nicht.

Ab 1985 strahlte SAT1 als erster privater Sender Nachrichten aus. Auch andere Privatsender zogen nach.


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