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Hintergrundbild Epoche

Pop Art


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LOVE - eine Skulptur im Pop-Art-Stil von 1966 von Robert Indiana. Sie steht in New York.
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Für eine Andy-Warhol-Ausstellung wurden hier Säulen mit riesigen Suppendosen verkleidet.
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Riesiger Wasserschlauch von Claes Oldenburg (1980 in Freiburg)

Die Kunstrichtung Pop Art war Mitte der 50er Jahre in England und gleichzeitig in Nordamerika entstanden. In den 60er Jahren wurde sie der vorherrschende Kunststil. Was aber ist Pop Art?

Gegenbewegung

Pop Art war eine Art Gegenbewegung zum Abstrakten Expressionismus (siehe Blick zurück). Anders als diese Maler, die sich sehr intellektuell und damit gebildet, wissend oder überlegend gaben, wollten die Pop-Art-Künstler sich gerade mit der Masse und dem Konsum beschäftigen. Der Ursprung dieser Kunst lag also in der Kultur der Masse, wie sie auch in der Popmusik, im Sport oder in den Massenmedien ihren Ausdruck findet.

Pop Art

Die Pop-Art-Künstler entnahmen ihre Motive oft dem Gewöhnlichen, dem Banalen, dem Alltag. Ein berühmtes Beispiel sind Andy Warhols Suppendosen von 1962: Er malte 32 Mal die Suppendose von Campbells in allen erhältlichen Geschmacksrichtungen und hängte sie in vier Reihen auf. Hollywoodstars wie Marilyn Monroe oder Comicfiguren wie Micky Maus gehörten in den nächsten Jahren zu seinen Motiven. Comics waren auch die Motive von Roy Liechtenstein entlehnt. Claes Oldenburg wurde vor allem mit seinen Skulpturen bekannt, die häufig übergroße Alltagsgegenstände waren.

Pop Art in Deutschland

Die bekanntesten Pop-Art-Künstler kamen aus dem englischsprachigen Raum. Ihre Kunst wurde aber auch in der Bundesrepublik gezeigt. Auf der documenta in Kassel, einer der bedeutendsten Kunstausstellungen in Europa, wurden viele Pop-Art-Werke ausgestellt. Die deutschen Künstler wandten sich jedoch selbst anderen Strömungen zu wie der Aktionskunst, Minimalismus, Fluxus oder Happenings.


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