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Neue Subjektivität in den 70ern


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Als Gegenbewegung zur politisch engagierten Literatur der 60er Jahre wandten sich viele Schriftsteller in den 70er Jahren wieder sich selbst zu. Sie schrieben über sich selbst und das, was sie erlebt hatten. Am Privaten maß sich die Gesellschaft. Man nennt diesen Stil auch "Neue Subjektivität" oder "Neue Innerlichkeit".

Typische solche Werke sind z. B. "Lenz" von Peter Schneider oder "Klassenliebe" von Karin Struck, beide von 1973. "Lenz" wurde zum Kultbuch enttäuschter Linker, denn es beschrieb eben ihr Lebensgefühl nach dem Scheitern ihrer Utopie und Revolte. Auch Botho Strauß und Martin Walser schrieben im Stil der "Neuen Subjektivität".


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