WERBUNG
WERBUNG
 
 
 
 
Hintergrundbild Epoche

Neue Deutsche Welle


0
Trio 1982
1
Nena in den 80er Jahren live im "Musikladen"
2
Schallplatten der Neuen Deutschen Welle

Wie viele andere Musikstile, etwa Punk und Disco, entstand auch die Neue Deutsche Welle zunächst als Untergrundmusik und wurde dann vermarktet.

Ursprünge

Sie war in ihren Anfängen eine Antwort auf die Punk-Musik aus England, die sich zur New Wave entwickelt hatte. Bekannte Vertreter waren die Talking Heads oder The Police. An diese Musik, aber eben mit deutschen Texten, lehnten sich Bands wie die "Deutsch-Amerikanische Freundschaft" oder "Der Plan" an. In Anlehnung an den Begriff New Wave entstand die "Neue Deutsche Welle".

Elektronisch

Typisch für viele New-Wave-Bands war die Verwendung von Synthesizern. Diese Instrumente erzeugen elektronische Töne. Auch die Bands der Neuen Deutschen Welle (NDW) nutzten bevorzugt Synthesizer als eines ihrer Instrumente. Besonders "Kraftwerk" führte die elektronisch erzeugte Musik zur Vollendung.

Vermarktung und Ausweitung

Mit der zunehmenden Vermarktung änderte sich auch der Charakter der Musik. Deutschsprachige Musik wurde, wenn sie nicht typisch für den Schlager war, unter den Begriff NDW gepresst. Oft wurden ironisch Elemente des Schlagers einbezogen. Wichtigstes Stilmittel waren die deutschen Texte. Die kamen oft frech und fröhlich und manchmal auch betont einfach daher. "Ich will Spaß" von Markus oder "Da da da" sind typische Beispiele.

Wer und was?

Zur Neuen Deutschen Welle zählen zum Beispiel Ideal ("Blaue Augen" 1980), Joachim Witt ("Goldener Reiter" 1980), Grauzone ("Eisbär" 1981), Rheingold ("FanFanFanatisch" 1981), UKW ("Sommersprossen" 1982), Extrabreit ("Hurra hurra die Schule brennt" 1982), Markus ("Ich will Spaß" 1982), Trio (Da da da" 1982), Peter Schilling ("Major Tom" 1982), Geiersturzflug ("Bruttosozialprodukt" 1983) und Nena ("99 Luftballons" 1983).

Das Ende

Durch die unzähligen Veröffentlichungen und Hits war der Markt bald übersättigt, waren die ursprünglichen Bands enttäuscht und die Zuhörer des Stils überdrüssig. So löste sich die Bewegung nach 1983 langsam auf. Deutschsprachige Musik hatte es in der Folge jedoch deutlich leichter. Gruppen wie BAP mit ihren kritischen Texten oder Sänger wie Herbert Grönemeyer, die sich nicht der NDW zuordnen ließen, feierten in den 80ern große Erfolge.



WERBUNG
WERBUNG
  • Hintergrund BRD
  • Hintergrund DDR

Gefördert in den Jahren 2011 bis 2013 von: