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Hintergrundbild Epoche

Tamilische Tiger in Sri Lanka


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Sri Lanka liegt südöstlich von Indien.
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Präsident Jayawardene schenkt US-Präsident Ronald Reagan (rechts) und dem amerikanischen Volk einen Babyelefanten.

Sri Lanka ist eine Insel vor der Südostküste Indiens. Das Land hieß vormals Ceylon und wurde 1948 unabhängig von Großbritannien. 1972 wurde Ceylon zur Republik und umbenannt in Sri Lanka.

Der Konflikt

Auf Sri Lanka leben vor allem zwei Volksgruppen. Die Mehrheit stellen die Singhalesen, eine Minderheit von etwa 25 Prozent die Tamilen. Schon seit der Kolonialzeit standen sich die beiden Gruppen unversöhnlich gegenüber. Die Singhalesen sind überwiegend Buddhisten, die Tamilen Hindus, sodass auch ein religiöser Konflikt hinzukam.

Jayawardene

1977 gewann Junius Richard Jayawardene die Wahl. Seiner Partei, der United National Party UNP, gehörten Singhalesen, Tamilen und auch Muslime an. Doch nach der Wahl Jayawardenes zum Premierminister schloss er die Tamilen aus. Die tamilischen Abgeordneten durften ihre Plätze im Parlament nicht einnehmen.

Bürgerkrieg

Durch diese tamilenfeindliche Politik kam es schließlich 1983 zum Bürgerkrieg. Für einen eigenen Staat der Tamilen im Norden der Insel kämpften die Tamilischen Tiger. Sie verübten viele Anschläge, darunter eine Reihe von Selbstmordkommandos. Es gab auf beiden Seiten tausende von Opfern, auch in der Zivilbevölkerung. Viele Tamilen flohen oder wurden ermordet. Eine Vermittlung Indiens, das Friedenstruppen ins Land schickte, gelang nicht. Erst 2009 wurde der Bürgerkrieg offiziell für beendet erklärt.


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