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Hintergrundbild Epoche

Die bemannte Raumfahrt der Amerikaner


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Mercury-Raumschiff mit Rettungsrakete. Bei einem Fehlstart hätten sich die Astronauten mit der Rakete in Sicherheit bringen können.
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Gemini 6 und 7 treffen sich (Rendezvous, 15. 12. 1965)

Mercury

Die bemannte Raumfahrt begann für die USA mit der Mission Mercury-Redstone 3 am 5. Mai 1961, nur wenige Wochen, nachdem mit dem Russen Jurij Gagarin erstmals überhaupt ein Mensch im All gewesen war. Alan Shepherd war der erste Amerikaner im All. Er flog jedoch noch nicht auf einer Umlaufbahn um die Erde.

Mit dem Mercury-Programm flogen noch fünf weitere Astronauten ins All. Die Planungen begannen 1958, das Programm endete 1963. Das Ziel, einen Astronauten auf die Umlaufbahn der Erde zu schicken, war am 20. Februar 1962 mit John Glenn erreicht worden. Der Nachteil der Mercury-Raumschiffe war, dass man sie nicht manövrieren konnte. Damit war ein Flug zum Mond mit ihnen nicht möglich. Das aber war das erklärte Ziel. Der letzte Mercury-Flug fand im Mai 1963 statt, danach startete das Gemini-Programm.

Gemini

Das zweite bemannte Raumfahrtprogramm der Amerikaner sollte das Apollo-Programm zur Mondlandung vorbereiten. Mit den Gemini-Raumschiffen flogen erstmals zwei amerikanische Astronauten zusammen ins All (Gemini 3, März 1965) und stiegen die Amerikaner erstmals im Weltraum aus (Gemini 4, Juni 1965). Erstmals fanden zwei Raumflüge gleichzeitig statt und näherte man die beiden Raumschiffe einander an (Gemini 5, 6 und 7, August und Dezember 1965).

Die Gemini-Raumschiffe waren für zwei Weltraumflieger konzipiert - in den Mercury-Schiffen konnte nur ein Astronaut fliegen. Der Name Gemini (lateinisch für "Zwillinge") bezieht sich auf das Sternbild Zwillinge, aber auch auf den Doppelsitz und die geplanten Treffen zweier Raumschiffe, die man in der Raumfahrt Rendezvous nennt. Die drei Mondastronauten Neil Armstrong, Michael Collins und Edwin Aldrin wurden mit mehr als 20 weiteren Raumfahrern für das Gemini-Programm ausgewählt.

Apollo

Das dritte bemannte Raumfahrtprogramm der USA wurde Apollo genannt. Es brachte als einziges Programm bis jetzt Menschen zum Mond. Alles, was dafür wichtig war, z. B. das Navigieren im All, das Ankoppeln oder der Ausstieg aus dem Raumschiff, wurden geprobt. Am 20. Juli 1969 gelang der große Schritt, der für einen Menschen auf dem Mond nur ein kleiner war (siehe: Landung auf dem Mond).


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