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Hintergrundbild Epoche

Landung auf dem Mond


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Die Crew der Apollo 11: (von links nach rechts) Neil Armstrong, Michael Collins, Buzz Aldrin
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Die Mondlandefähre
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Buzz Aldrin auf dem Mond
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Buzz Aldrin mit der amerikanischen Flagge

Wer würde das Wettrennen zum Mond gewinnen - die Sowjetunion oder die USA? Das war die große Frage in den sechziger Jahren. Beide Staaten steckten viel Geld in die Raumfahrt. Zunächst hatte die Sowjetunion die Nase vorn. Die erste Landung auf dem Mond aber gelang 1969 den Amerikanern.

Das Ziel: der Mond

Das Apollo-Raumfahrtprogramm wurde 1961 gestartet, parallel zu den Mercury- und Gemini-Programmen (siehe: Die bemannte Raumfahrt der Amerikaner). Ebenfalls schon 1961 hatte Präsident Kennedy in seiner berühmten Rede vor dem amerikanischen Kongress gesagt: "Ich glaube, dass dieses Land sich dem Ziel widmen sollte, noch vor Ende dieses Jahrzehnts einen Menschen auf dem Mond landen zu lassen und ihn wieder sicher zur Erde zurückzubringen." Das war ein ehrgeiziges Ziel, zumal die Sowjetunion lange Zeit immer wieder "Erster!" rufen konnte. Die Ankündigung Kennedys kannst du hier hören.

Das Programm

Man entwickelte das Apollo-Raumschiff speziell für diesen Zweck. Für die eigentliche Landung auf dem Mond wurde die Mondlandefähre entworfen und gebaut. 1967 gab es einen schweren Rückschlag, denn die erste bemannte Apollo-Mission (Apollo 1, Januar 1967) ging schief: Während eines Tests auf der Startrampe kam es zu einem Brand und die drei Astronauten kamen ums Leben. Erst im Oktober 1968 gab es mit Apollo 7 den ersten bemannten Apollo-Raumflug. Er dauerte elf Tage und war erfolgreich. Apollo 8 umkreiste Weihnachten 1968 erstmals den Mond, Apollo 9 und 10 testeten die Mondlandefähre und den Raumanzug. Dann war es endlich soweit!

Apollo 11

Am 16. Juli 1969 startete Apollo 11. Wie schon zuvor brachte eine unter Leitung des Deutschen Wernher von Braun entwickelte Saturn-Rakete das Raumschiff ins All. Die drei Astronauten waren Neil Armstrong, Edwin "Buzz" Aldrin und Michael Collins. Am 20. Juli landeten Armstrong und Aldrin dann mit der Mondlandefähre (englisch Lunar Excursion Module, daher auch LEM genannt) auf dem Mond.  Zunächst verließ Neil Armstrong die Fähre, dann auch Aldrin. 600 Millionen Menschen verfolgten in einer Live-Übertragung am Fernseher die Mondlandung.

Armstrongs großer Satz

Auf dem Video siehst du, wie Neil Armstrong den Mond betritt. Er sagt: "I'm at the foot of the ladder. These LEM footpads are only depressed in the surface of that one or two inches. Although the surface appears to be very, very fine-grained as you get close to it. It's almost like a powder. It's very fine. Okay, I'm going to step off the LEM now. That's one small step for a man, one giant leap for mankind."
Das bedeutet übersetzt: "Ich bin am Fuß der Leiter. Die Füße der Mondlandefähre sind nur 1 oder 2 Inches in den Boden gedrückt. Obwohl die Oberfläche sehr fein zu sein scheint, wenn man näher kommt. Es ist fast wie Puder. Okay, ich verlasse die Mondlandefähre jetzt. Dies ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Sprung für die Menschheit."



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