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Hintergrundbild Epoche

Luftfahrt: der Jumbo-Jet


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Cockpit einer Boeing 747 von außen
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Eine Boeing 747 der amerikanischen Fluggesellschaft PanAm am Flughafen Zürich.
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Cockpit einer Boeing 747 von innen

In den 60er Jahren begann die Zeit der Großraumflugzeuge. Diese besitzen in der Passagierkabine mindestens zwei Gänge. In ihnen können darum wesentlich mehr Menschen transportiert werden als das zuvor möglich war. Die Transportkosten pro Passagier sanken dadurch. Flugreisen über weite Strecken, z. B. in die USA, wurden damit für die breite Masse erstmals erschwinglich.

Boeing 747

Der amerikanische Flugzeughersteller Boeing baute das erste Großraumflugzeug: die Boeing 747. Am 9. Februar 1969 startete sie zu ihrem ersten Flug. Sie war damals mit Abstand das größte Passagierflugzeug der Welt (und blieb es bis 2005, als der Airbus A380 erstmals abhob).

Schnell erhielt sie den Spitznamen "Jumbo" - nach einem weltberühmten Elefanten, der ab 1865 zu einem Publikumsmagneten in London und New York geworden war. Mit dem Namen verband man vor allem eine besondere Größe.

Wirtschaftlich erfolgreich flog die 747 ab 1970 mit dem zweiten Modell, der 747-200. Die Boeing 747 weist vorne einen typischen Buckel auf. Darin befindet sich auch das Cockpit. Sie hat vier Triebwerke, darum nennt man sie auch "vierstrahlig".

Antrieb per Strahl

Perfektioniert hatte man inzwischen den Antrieb mit einem Strahltriebwerk. Umgangssprachlich nennt man Flugzeuge mit einem solchen Antrieb auch Düsenjet. Im Triebwerk wird durch das Ansaugen von Luft und den Ausstoß der Verbrennungsprodukte ein Rückstoß erzeugt. Der wiederum gibt dem Flugzeug Schub.

Düsenflugzeuge waren zunächst für den militärischen Bereich entwickelt worden und wurden im Zweiten Weltkrieg genutzt. Ab den 50er Jahren wurden sie in immer mehr Verkehrsflugzeugen eingesetzt, ab Mitte der 60er Jahren hatten sie sich ganz durchgesetzt.


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