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Zentralkomitee


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Haus des Zentralkomitees der SED 1951.
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1959 zog man um in das ZK-Gebäude an den Werderschen Markt.

Die eigentliche Macht im Staat lag in Händen der SED, der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands. Auf den Parteitagen wurde das Zentralkomitee gewählt, abgekürzt ZK oder ZK der SED genannt. Es war innerhalb der Partei (wie in allen kommunistischen Parteien) das oberste Gremium.

Mitglieder und Kandidaten

Zum ZK gehörten z. B. 1963 rund 120 Mitglieder sowie 60 Kandidaten (die Zahlen erhöhten sich im Laufe der Jahre). Die Mitglieder waren stimmberechtigt, die Kandidaten durften an den Sitzungen teilnehmen, aber nicht mit abstimmen.

Sekretariat und Politbüro

Aus dem ZK wurde das "Sekretariat" gewählt und aus diesen etwa zehn Personen wiederum der Generalsekretär. Das Amt wurde 1953 umbenannt in "Erster Sekretär". Ebenfalls vom ZK wurde das Politbüro gewählt. Es bestand aus 15 bis 20 Mitgliedern (und etwa zehn nicht stimmberechtigten Kandidaten). Der Generalsekretär war gleichzeitig Vorsitzender des Politbüros.

Die Macht des ZK

Die Sekretäre des ZK waren gegenüber den Ministern weisungsbefugt, durften ihnen also Befehle erteilen. Das ZK kontrollierte die Partei und die Regierung und war somit die eigentliche Machtzentrale im Staat.

Abteilungen des ZK

Den Sekretären des ZK waren Abteilungen zugeordnet, insgesamt gab es rund 40 davon. Sie unterteilten sich wiederum in Sektoren. 1970 hatten diese Abteilungen 1000 Mitarbeiter, 1987 waren es 2000. Alle Mitarbeiter genossen einige Vorrechte, darunter den Zugang zu allen staatlichen und Parteieinrichtungen oder eigene Ferienheime.


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