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Kultur für alle


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Klubhaus der Gewerkschaft in Halle (Saale) 1959
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Briefmarke zur X. Kunstausstellung der DDR 1987/88

Kultur sollte in der DDR für alle zugänglich sein. Jeder sollte es sich leisten können, ins Theater, Kino oder Konzert zu gehen. Auch Bücher, Zeitungen und Zeitschriften waren so günstig zu kaufen, dass sie sich jeder leisten konnte. Möglich war das nur durch staatliche Subventionen. Der Staat zahlte also Geld, damit z. B. die Theaterkarten so günstig sein konnten.

Vor allem Kinder und Jugendliche sollten eine umfassende kulturelle Bildung erfahren und so zu "sozialistischen Persönlichkeiten" heranreifen. Die Angebote waren groß. Es gab Jugendklubs und Diskotheken, Sportgruppen und Arbeitsgemeinschaften. Meist war der Zugang sogar kostenlos. Die Ausleihe in Büchereien war ebenfalls kostenfrei.

Auch zu den Kunstausstellungen der DDR, die im Abstand von drei bis sechs Jahren in Dresden stattfanden, wurden ganze Arbeitsbrigaden während der Arbeitszeit gefahren. Hohe Besucherzahlen sagten hier also nicht unbedingt etwas aus über das wahre Interesse an Kunst.



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