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Schauspieler


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Manfred Krug und Armin Mueller-Stahl (rechts) als Hauptdarsteller in "Die Verschworenen" (1971)
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Johanna Schall und Ulrich Mühe sprechen bei der Berliner Alexanderplatz-Demonstration am 4. November 1989

In einem Land, das die Kultur sehr förderte, war auch der Beruf des Schauspielers anerkannt. Schauspieler genossen in der DDR eine sehr gute Ausbildung, z. B. an der Schauspielschule "Ernst Busch". Doch wie für Schriftsteller oder Musiker wurde es auch für Schauspieler schwierig, wenn sie sich nicht dem Sozialismus verschrieben und eigene Wege gehen wollten. So gab es dann auch unter ihnen viele, die die DDR verließen, z. B. Manfred Krug.

Schauspielschule "Ernst Busch"

Als Staatliche Schauspielschule Berlin wurde sie 1951 als Fachschule gegründet, 1981 wurde sie eine Hochschule und nach dem Schauspieler Ernst Busch benannt. Orientiert war die Ausbildung wie jedes Bildungsangebot am Ideal der Erziehung zur sozialistischen Persönlichkeit, dem obersten Gebot des DDR-Bildungssystems. Auswirkungen hatte das aber in erster Linie auf die Auswahl der Zulassung zur Schule. Die Ausbildung hatte auch im Westen einen sehr guten Ruf.

Schauspieler

Schauspieler gab es natürlich sowohl am Theater wie auch bei Film und Fernsehen. Ein bekannter Theaterschauspieler der 1950er Jahre war z. B. Benno Besson (1922-2006), der auch als Regisseur tätig war. Armin Müller-Stahl, Rolf Hoppe, Manfred Krug (ab 1977 in der BRD), Katharina Thalbach oder Ulrich Mühe sind Namen von bekannten Schauspielern, die in der DDR lebten. Zur jüngeren Generation gehören z. B. Johanna Schall (geb. 1958), Uwe Steimle (geb. 1963) oder Jan-Josef Liefers (geb. 1964).



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