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Akademie der Wissenschaften


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Der Sitz der Deutschen Akademie der Wissenschaften, 1950
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1953: Die Akademie der Wissenschaften diskutiert die Beteiligung der Wissenschaft am Aufbau des Sozialismus. Links Robert Havemann (Physiker), in der Mitte Hermann Henselmann (Institutsdirektor der Bauakademie), rechts Richard Hamann (Kunsthistoriker)

1946 wurde die Akademie der Wissenschaften eröffnet. Sie hieß zunächst Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin und war die Nachfolgeorganisation der Preußischen Akademie der Wissenschaften.

Unter dem Dach der Akademie als größtem Forschungsinstitut der DDR versammelte sich eine Vielzahl weiterer Institute. Darunter waren auch mehrere "Zentralinstitute", z. B. seit 1956 das Zentralinstitut für Kernforschung in Dresden oder seit 1952 das Zentralinstitut für Schweißtechnik in Halle (Saale).

Wer die Mitgliedschaft erhielt, war sich hoher Anerkennung sicher. 1972 wurde die Akademie umbenannt in Akademie der Wissenschaften der DDR. Immer wieder wurde die Akademie herangezogen, um Lösungen für die großen volkswirtschaftlichen Probleme der DDR zu finden.

Institute und Klassen

1949 gehörten bereits 23 Institute und 4 Laboratorien zur Akademie. Weitere wurden in den nächsten Jahren gegründet oder der Akademie angegliedert. 1968 verfügte die Akademie über 65 Institute und Einrichtungen. 1989 gab es 59 Institute. 22.000 Wissenschaftler arbeiteten für sie.

Man teilte die Institute in sechs Klassen ein, ab 1969 in elf bzw. 12. Bis 1968 hießen sie z. B.

  • Klasse für Mathematik, Physik und Technik
  • Klasse für Chemie, Geologie und Biologie
  • Klasse für Medizin
  • Klasse für Sprachen, Literatur und Kunst
  • Klasse für Philosophie, Geschichte, Staats-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften
  • Klasse für Bergbau, Hüttenwesen und Montangeologie

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  • Hintergrund BRD
  • Hintergrund DDR

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