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Der Forschungsrat


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Auf dem V. Parteitag der SED 1958 sind auch hochrangige Wissenschaftler zu Gast, darunter die Gründungsmitglieder des Forschungsrates Peter Adolf Thiessen (3. von rechts) und Max Volmer (2. von rechts).

Der Ministerrat der DDR beschloss 1957 die Gründung eines Forschungsrates. Der sollte sich vor allem um die "neue Technik" kümmern. Das waren die Bereiche Kernforschung, Luftfahrt, Funktechnik und Halbleiter. Außerdem legte er die Richtung der Forschung fest und entschied über die Verteilung der finanziellen Mittel.

Hintergrund: Die Rückkehr der Spezialisten

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs hatte die Sowjetunion zahlreiche deutsche Atom- und Luftfahrtspezialisten aus der Sowjetischen Besatzungszone in ihr Land verbracht (so wie es auch die USA tat). Sie sollten dort an der Entwicklung der sowjetischen Atombombe mitwirken. Zu diesen deutschen Wissenschaftlern gehörten Manfred von Ardenne, Gustav Hertz, Peter Adolf Thiessen, Max Volmer und Max Steenbeck.

1954 bis 1956 kehrten diese Wissenschaftler zurück in die DDR. Mit ihrer Rückkehr waren nun wieder Spezialisten im Land, die insbesondere die Kerntechnik, aber eben auch die sonstige Forschung, die zu diesem Zeitpunkt in keinem besonderen Licht stand, voranzutreiben.



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