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Hintergrundbild Epoche

Es lebe der Sport: die ersten olympischen Spiele der Neuzeit


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Auf dem Foto siehst du Pierre de Coubertin (1862-1937), der sich die neuzeitlichen olypischen Spiele ausgedacht hatte.
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Hier siehst du eine Aufnahme der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 1896 in Athen.
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James Connolly war der erste Olympiasieger der Neuzeit und gewann die Disziplin Dreisprung. Er guckt ziemlich grimmig, eigentlich sollte er sich ja freuen.

Die modernen Spiele am Ort der Antike

Die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit wurden durch den griechischen König Georg I eröffnet und fanden zwischen dem 6. und dem 15. April 1896 in Athen, der Olympiastadt der Antike, statt. Die letzten Olympischen Spiele wurden im Jahr 393 n. Chr. veranstaltet und kurz darauf 394 n. Chr. durch den römischen Kaiser Theodosius verboten. Wahrscheinlich gab es danach zwar auch noch Spiele, aber nicht mehr in der Größenordnung wie zuvor.

Baron Pierre de Coubertin war der "Vater" der modernen Spiele

Ideengeber der neuen Spiele war der französische Baron Pierre de Coubertin (1862-1937). Ihm gelang es 1894 ein Komitee zu gründen, das sich um die Organisation der Spiele kümmerte. Die Jahre zuvor konnte er noch keine Unterstützer für seine Idee finden. Coubertin wollte nicht nur die Verständigung zwischen den Völkern vorantreiben, sondern auch gleichzeitig den Sport fördern und die Antike mit ihren Werten und Idealen zum Leben erwecken.

Der ersten Olympischen Spiele der Neuzeit sahen noch anders aus als die Olympischen Spiele von heute. Auf dem Programm standen nur neun Sportarten: Turnen, Fechten, Schießen, Segeln, Rudern, Schwimmen, Radrennen, Tennis und Leichtathletik. Doch immerhin. Für das erste Mal war das schon eine ganze Menge Sport. Die erfolgreichste Mannschaft der Olympischen Spiele waren die USA und der Höhepunkt der Spiele war der Marathonlauf, der nach Athen führte. Diesen gewann - wie soll es auch anders sein - ein Grieche.

Goldmedaillen gab es keine

Wer in einer Disziplin gewann, erhielt keine Gold-, sondern eine Silbermedaille und in Anlehnung an die antike Tradition einen Ölzweig. Der Zweitplatzierte musste sich mit einer kupfernen Medaille begnügen und einen Lorbeerzweig auf den Kopf setzen.

Die zweiten Olympischen Spiele begleiteten die Weltausstellung in Paris im Jahr 1900. Sie waren allerdings ziemlich schlecht organisiert und wurden wohl auch nur als Anhängsel dieser Weltausstellung wahrgenommen.

Die Friedensidee der Olympischen Spiele bestand weiter

Trotzdem sollten die Olympischen Spiele einen festen Platz im künftigen Sportbetrieb erhalten. Der moderne Sport gewann einen erheblichen Auftrieb und fand immer mehr Anhänger. Auch wenn die Friedensidee von Coubertin erst einmal im Ersten Weltkrieg unterging. Die Idee des internationalen sportlichen Wettkampfes breitete sich in Folge immer weiter aus.



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