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Hintergrundbild Epoche

Was ist Deutschtum?


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Die deutsche Flagge

Ein verstärkter Nationalismus kennzeichnete die Epoche des Wilhelminismus im Deutschen Reich. Man war stolz darauf, deutsch zu sein und ordnete diesem Gefühl alles Mögliche unter. Leider ging damit auch der Gedanke einher, dass man Menschen, die eine andere Nationalität besaßen, als minderwertig ansah. 

Die deutschen Helden wurden verehrt

Diese Form von  Nationalismus durchdrang nicht nur die Politik, sondern auch das Alltagsleben der Menschen. Auf der einen Seite entwickelte sich in Deutschland ein fortschrittlicher und moderner Industriestaat, auf der anderen Seite verklärte man die deutsche Geschichte und vor allem die deutsche Vergangenheit. Berühmte Herrscher wurden verehrt. Das nennt man dann auch Historismus. Die Heldentaten der Deutschen wurden bedeutsam, das Selbstbewusstsein und was man dafür hielt, wuchs und man war stolz darauf, ein Deutscher zu sein und sah sich als einen Teil der deutschen Geschichte.

Vereine förderten "das Deutsche"

So entstanden im Laufe der Zeit auch immer mehr so genannte deutsche Vereinigungen wie der "Alldeutsche Verband"  oder der Deutsche Flottenverein. Es gab verstärkte Rüstungsanstrengungen und koloniale Eroberungen.

Hierbei verdrängte man die großen Probleme, die das Industriezeitalter mit sich brachte. Hunger, Armut, fehlende Wohnungen, die große Kluft zwischen Arm und Reich oder die soziale Not konnten durch die Feier des Deutschtums, durch den Glauben an die deutsche Nation, überdeckt werden.

Rassismus und Antisemitismus waren of die Folge

Die Folge davon war auch ein steigender Rassismus und Antisemitismus. Die Deutschen fühlten sich anderen Völkern gegenüber überlegen, glaubten an die deutsche Kulturnation und deren Leistungen und grenzten sich von anderen Nationen bewusst ab. Eine solche Haltung sollte noch ein böses Ende nehmen. 



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