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Hintergrundbild Epoche

Die Gewerkschaften


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August Bebel, Wilhelm Liebknecht – Karl Marx – Carl Wilhelm Tölcke, Ferdinand Lassalle, die wichtigsten Führer der frühen Arbeiterbewegung

Die Gewerkschaften zur Kaiserzeit

Vor allem in den 1890er Jahren erstarkte die Gewerkschaftsbewegung. Die Entwicklung der Gewerkschaften stand in Deutschland - anders als in anderen Ländern - immer in engem Zusammenhang mit der Entwicklung der SPD.

Einmischung in die Politik war nicht gewünscht

Die Fabrikherren im Deutschen Reich verhielten sich wie Alleinherrscher. Und sie wünschten keinesfalls eine Einmischung der Arbeiter in die  Politik. Diese sollten lieber zu Hause bleiben und sich ihren Familien widmen als in Versammlungen zu gehen und über Politik zu reden. Davon verstanden sie eh nichts, so dachten die meisten Fabrikherren. Den Arbeitern wurde mit der Zeit klar, alleine nichts ausrichten zu können, wenn sie ihre Lage verbessern wollten. 

Gemeinsam sind wir stark!

In der Folge taten sie sich nach dem Motto "Gemeinsam sind wir stark" zusammen. So entstanden im Laufe der Zeit für verschiedene Berufe Vertretungen, die man auch "Gewerkschaften" nannte. Ziel der Gewerkschaften war es, für die Arbeiter bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne durchzusetzen. Aber auch die Themen Mitbestimmung und Anerkennung gewannen an Bedeutung.

Eine der ersten Arbeiterorganisationen war der Deutsche Arbeiterverein, der von Ferdinand Lassalle (1825-1864) gegründet wurde und den Gewerkschaften als Vorbild diente. Im Jahr 1892 schlossen sich diese ersten Gewerkschaften dann unter einem so genannten Dachverband zusammen. Ein bedeutender Gewerkschafter war http://www.zeitklicks.de/weimarer-republik/zeitklicks/zeit/politik/die-novemberrevolution/was-ist-das-stinnes-legien-abkommen/Carl Rudolf Legien (1861-1920).

Die meisten Mitglieder dieser ersten Gewerkschaften stammten aus der Arbeiterschaft, es waren wenige Bauern und Angestellte vertreten.



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