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Hintergrundbild Epoche

Die SPD: die älteste Partei Deutschlands


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August Bebel
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Wilhelm Liebknecht

Erfurter Programm von 1891

Mit dem Erfurter Programm von 1891 näherte sich die Partei dem Marxismus an. Nach der Aufhebung der Sozialistengesetze gewann die SPD weitere Wähler und konnte bei den Wahlen im Jahr 1890 die meisten Stimmen verbuchen. Viele Arbeiter sahen in der SPD ihre Interessen vertreten. 19,8 Prozent der deutschen Wahlberechtigten wählten SPD. Allerdings durfte zu dieser Zeit noch nicht jeder einfach wählen und die Sitzverteilung im Parlament entsprach auch nicht den Wählerstimmen, die die einzelnen Parteien erreicht hatten. Wenn du mehr über das Wahlrecht im Kaiserreich erfahren möchtest, dann klicke doch hier.

Der Stimmenanteil der SPD wuchs

Die Sozialdemokraten hatten nach dem Fall des so genannten Sozialistengesetzes immer mehr Anhänger gefunden. Auch die sozialistischen Gewerkschaften fanden immer mehr Anhänger und zählten bis zum Jahr 1913 mehr als 2,5 Millionen Mitglieder. Zu Beginn seiner Regierungszeit wollte Kaiser Wilhelm II. es sich nicht mit den Sozialdemokraten verscherzen. So unterstützte er das Verbot der Sonntagsarbeit und die Beschränkung der Frauenarbeitszeit auf elf Stunden. Auch gab es eine Altersbeschränkung für Kinder bei der Fabrikarbeit, Kinder unter 13 Jahren durften nicht mehr beschäftigt werden.


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