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Hintergrundbild Epoche

Heiß oder kalt, bitteschön?


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Hier siehst du ein so genanntes „Dewar“-Gefäß.

Eine heiße Flüssigkeit und eine Kanne, noch Stunden später ist die Flüssigkeit heiß und der Kaffee, Tee oder Kakao kann wie frisch gebrüht oder gerührt getrunken werden. Eine Erfindung der Jahrhundertwende, die wir seit über 100 Jahren nutzen: die Isolierkanne, auch als Thermoskanne bekannt.

Flüssigkeit blieb wahlweise heiß oder kalt

Schon im Jahr 1874 hatte ein schottischer Physiker ein Vakuumgefäß - ein Vakuum ist ein Leerraum - erfunden, das zwei verspiegelte Wände besaß. Und was war daran Besonderes? Dieses Gefäß konnte aufgrund des in ihm enthaltenen Vakuums Flüssigkeit heiß oder kalt halten, je nachdem, was gewünscht wurde. Dieses Gefäß trägt den Namen seines Erfinders, nämlich "Dewar-Gefäß".

Doch warum heißt die Thermoskanne eigentlich Thermoskanne?

Dieses Prinzip griff ein Deutscher namens Reinhold Burger etwas später wieder auf mit der Absicht, dieses auch finanziell nutzbar zu machen. Er schuf ein Gefäß, mit dem man flüssige Luft aufbewahren konnte und meldete seine Erfindung 1903 als Patent an. Das Motto lautete "hält kalt, hält heiß - ohne Feuer, ohne Eis". Doch er verdiente nicht das Geld damit, wie er es ursprünglich beabsichtigt hatte. So verkaufte er sein Patent wieder, und zwar an die Thermos-AG in Berlin-Charlottenburg. Diese kam dann auf die Idee, das Gefäß als "Thermoskanne" zu bezeichnen und viele Thermoskannen in Serie zu produzieren.

Dieses Gefäß steht heute in den meisten Haushalten in Deutschland und wird heute fast in der Originalform überall auf der Welt verkauft.


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