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Hintergrundbild Epoche

Unternehmen Seelöwe


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Bei der geplanten Landung in England sollten auch Tauchpanzer zum Einsatz kommen.
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So stellten sich die Deutschen die Invasion Großbritanniens vor.
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Flugzeuge über dem Ärmelkanal.

Was war eigentlich das Unternehmen Seelöwe genau?

Hitlers Pläne, Großbritannien mit zu seinen Verbündeten zu machen, scheiterten. Zu Beginn seines Machtausbaus hoffte er noch, die Briten auf seine Seite ziehen zu können, um gemeinsam die Welt aufzuteilen. Lange Zeit ließen ihn die Briten gewähren, doch am Ende waren auch diese nicht mehr bereit, Kompromisse einzugehen.

Großbritannien wurde zum Kriegsgegner

So änderte Hitler seine Pläne und Großbritannien wurde für ihn zu einem Kriegsgegner. Der Krieg im Westen sollte einen Sieg über Großbritannien einschließen. Erst dann wollte er sich Richtung Russland, gegen den Osten, wenden.

Unternehmen Seelöwe startete

So stand das "Unternehmen Seelöwe" auf dem Plan, was nichts anderes als eine Landung deutscher Truppen in Großbritannien bedeutete. Dem voraus sollten Luftangriffe gehen, um den Gegner zu schwächen.

So begann am 13. August 1941 die so genannte "Luftschlacht um England". Durch Angriffe aus der Luft sollte Großbritannien zu einem Frieden gebombt werden. Doch die Briten wehrten sich und waren nicht bereit, so schnell aufzugeben.

Brutales Vorgehen der Deutschen

Auch der nette Name "Unternehmen Seelöwe" konnte nicht über das brutale Vorgehen der Deutschen hinwegtäuschen.  Die deutschen Flugzeuge bombardierten nicht nur Industrieanlagen und Stützpunkte der britischen Flugwaffe, sondern auch die Hauptstadt London. Die englische Stadt Coventry wurde fast völlig zerstört. Doch die Deutschen unter ihrem Oberbefehlshaber Hermann Göring hatten sich geirrt. Die britische Luftwaffe und -abwehr waren nicht so schwach wie gedacht und die Deutschen nicht so stark, wie sie es gehofft hatten. So beendete man im Frühjahr 1941 den Luftkrieg gegen England ohne Erfolg und somit auch das misslungene Unternehmen Seelöwe. Die Flugzeuge wurden jetzt  für einen Einsatz gegen die Sowjetunion gebraucht.

Unternehmen Seelöwe: Die Luftschlacht um England ging verloren

Fast 3000 Maschinen waren zerstört oder hatten Schäden erlitten. 2000 Soldaten waren gefallen und über 2500 wurden vermisst bzw. waren in Gefangenschaft geraten. Die Luftschlacht um England hatten die Deutschen verloren.


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