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Hintergrundbild Epoche

Der Pimpf - Warten auf die HJ


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Hier siehst du Pimpfe, die Kohlen schleppen und dabei Nachbarschaftshilfe leisten. Solche Arbeiten wurden häufig von den Pimpfen erledigt.
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Schon die Pimpfe mussten sich auf den Krieg vorbereiten.

Was waren die Pimpfe?

Ab 14 Jahren mussten Jungen der Hitlerjugend beitreten. Doch viele wollten schon im Alter von zehn bis 14 Jahren mitmachen. So kamen sie zum deutschen "Jungvolk" und hießen "Pimpfe". Hier bereitete man sie schon einmal auf ihre spätere Rolle in der Hitlerjugend vor.

Die Kinder wurden heftig von der Propaganda der Nazis umworben. So führte man 1934 den Staatsjugendtag ein und es gab am Samstag schulfrei. Das freute die meisten Kinder. Im Gegenzug mussten sie Dienst in der HJ leisten und das konnte auch mal am Sonntag sein.

Militärischer Drill war üblich: Strafexerzieren

Auch Pimpfe wurden militärisch gedrillt, sie trieben intensiv Sport, lernten das Schießen, mussten aufmarschieren oder Märsche übers Land machen. Das gefiel vielen, aber nicht allen. Das ist so wie heute, nicht jeder ist sportbegeistert und freut sich über Bewegung. Auch wenn die Kinder dieser Zeit Strenge und Drill sicher mehr gewöhnt waren als du das heute kennst, waren nicht alle begeistert davon. Wer nicht funktionierte, bekam schnell harte Strafen zu spüren, musste Strafexerzieren oder erhielt Schläge.

Die Großen verhauten die Kleinen

So verhauten die 13jährigen auch schon mal die 10jährigen, wenn die nicht taten, was ihnen ihre "Vorgesetzten" befahlen. Sollten doch schon die Jüngsten darauf vorbereitet werden, dass sie später ein Leben im Kampf zu führen hätten.

Warum machten so viele denn mit?

Vielleicht stellst du dir die Frage, warum die Kinder überhaupt mitmachten. Neben denen, die das toll fanden, gab es sicher viele, die einfach nur dabei sein wollten. Vielleicht so, wie du auch manchmal irgendwo einfach dabei sein willst, weil deine Freunde mitmachen, auch wenn du die Sache selbst gar nicht so gut und spannend findest.

Ausgegrenzt werden, wollte keiner oder nur wenige konnten sich dem Druck der Masse entziehen. So machten dann am Ende die meisten mit, ließen sich zur Kampfeshärte erziehen und marschierten im Gleichschritt. Für so manchen war  die Aussicht spannend, selbst einmal die Kameraden kommandieren zu dürfen.


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