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Hintergrundbild Epoche

Gleichschaltung der Länder


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Hermann Göring war Reichsstatthalter in Preußen

Am 31. März 1933 wurde das "Vorläufige Gesetz zur Gleichschaltung der Länder mit dem Reich" erlassen, mit dem die KPD schon komplett ausgeschaltet wurde. Eine Woche später, am 7. April 1933, gab es das "Zweite Gesetz zur Gleichschaltung der Länder mit dem Reich".

Reichsstatthalter verwalteten die einzelnen Länder im Reich

In den einzelnen Ländern des Deutschen Reichs wurden elf so genannte Reichsstatthalter eingesetzt. Sie sollten die Länder im Sinne der Nationalsozialisten regieren. Damit war jegliche Demokratie auch in den Ländern ausgeschaltet und das auf der Ebene des Parlaments. Hitler selbst wurde Reichsstatthalter in Preußen, ein Amt, das er allerdings in der Praxis nie ausübte, sondern Göring überließ. Alle Reichsstatthalter waren Nationalsozialisten.

Am Ende stand die Auflösung des Reichsrates

Der dritte und letzte Schritt, mit dem die Länder endgültig gleichgeschaltet waren, wurde mit dem "Gesetz über den Neuaufbau des Reiches" vom 30. Januar 1934 durchgeführt. Alle wichtigen Rechte der Länder gingen an das Reich. Zwei Wochen später - am 14. Februar 1934 - wurde dann der Reichsrat - die Vertretung der Länder - aufgelöst und damit die "Einheit des Reiches" hergestellt.


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