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Hintergrundbild Epoche

Hermann Göring - der Brutale


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Hermann Göring, Chef der deutschen Luftwaffe und Nachfolger Hitlers.

Hermann Göring wurde 1893 in Bayern geboren. Er nahm nach Hitler in der Rangfolge der NSDAP die zweite Stelle ein. Während des Ersten Weltkrieges war er Jagdflieger, stieg rasch in der NSDAP auf, wurde Hitlers Stellvertreter und Chef der Luftwaffe. Er fiel während des Zweiten Weltkrieges in Ungnade.

Hermann Göring kam nach Hitler an zweiter Stelle

1922 lernte Hermann Göring Adolf Hitler kennen und trat der NSDAP bei, wobei Hitler ihm den Auftrag erteilte, die SA aufzubauen. Seit 1930 war er auch politischer Berater Adolf Hitlers. Nach Hitlers Machtübernahme wurde Göring zunächst Reichsminister ohne Geschäftsbereich. Dies bedeutete, dass er erst einmal keinen konkreten Aufgabenbereich besaß. Er war maßgeblich an der Gründung der Gestapo beteiligt und gemeinsam mit Heinrich Himmler kümmerte er sich um den Aufbau der ersten Konzentrationslager. Noch 1933 wurde er preußischer Ministerpräsident und im Mai ernannte ihn Hitler zum Luftfahrtminister.

Oberbefehlshaber der Luftwaffe

1935 wurde Göring Oberbefehlshaber der Luftwaffe. Göring war anders als Himmler oder Goebbels kein Antisemit, sondern sah in der NSDAP die Partei der Revolution. Er wirkte nach außen hin lebensfroh, wusste das Leben zu genießen, wirkte freundlich und konnte, so erzählt man, herzlich lachen.

Dahinter verbarg sich aber - wie bei allen anderen - ein grausamer Zug seiner Persönlichkeit. Er behandelte die Häftlinge in den Konzentrationslagern brutal und rücksichtslos, Mitleid kannte auch er nicht.

1936 war Hermann Göring für die Durchführung des Vierjahresplans zuständig. Mit Hilfe dieses Plans sollte die deutsche Wirtschaft auf den Krieg vorbereitet werden. Hitler ernannte Göring 1939 zu seinem Nachfolger. Allerdings konnte Göring die Bombenangriffe der Allierten auf deutsche Städte nicht verhindern und fiel während des Zweiten Weltkrieges in Ungnade.

Göring war schon sehr früh abhängig von Morphium. Morphium ist ein Rauschgift, das in die Abhängigkeit führt. Nachdem er seine Macht verloren hatte, stürzte er sich immer mehr in den Drogenkonsum. Er zählte nach 1945 mit zu den Hauptkriegsverbrechern in den Nürnberger Prozessen, wurde zum Tode verurteilt und beging, bevor das Urteil vollstreckt werden konnte, Selbstmord.


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