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Hintergrundbild Epoche

Hitlers Baumeister: Albert Speer und der Größenwahn


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Auf diesem Foto siehst du ein Modell, das zeigt, wie sich Albert Speer das neue Berlin vorgestellt hat. Gigantisch sind die Ausmaße.
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Gipsmodell der „Großen Halle“ („Ruhmeshalle“ / „Halle des Volkes“) von Albert Speer in der Reichshauptstadt Berlin

Nirgendwo sonst konnten die Nationalsozialisten ihre Ideologie so zur Schau stellen wie in der Architektur. 

Die Architektur zeigte den Machtanspruch der Nationalsozialisten

Bis 1934 war Paul Ludwig Troost der "erste Baumeister des Führers" und nach seinem Tode im Jahr 1934 übernahm Albert Speer (1905-1981) die Aufgabe, mittels der Architektur den Herrschaftsanspruch und die Macht der Nationalsozialisten durch Bauten auszudrücken.

Wie das funktionierte, siehst du am besten, wenn du dir einmal ein paar Bauwerke anschaust, die während des Nationalsozialismus gebaut wurden. Hier konnte sich Hitler "austoben", fühlte er sich persönlich dazu berufen, künstlerisch tätig zu sein. So skizzierte er Entwürfe und brachte seine Ideen ein.

Hitlers Größenwahn kam in seinen Bauplänen zum Ausdruck

Hitlers Größenwahn kam in den Bauwerken seines Architekten Albert Speer deutlich zum Ausdruck. Unterstützt von Hitler setzte der genau das um, was der Führer wünschte. Ein gutes Beispiel dafür war das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg, also der Aufmarschplatz für die jährlich stattfindenden Reichsparteitage. Dieses wurde nie ganz fertig gestellt, war aber lange Zeit die größte Baustelle im "Dritten Reich". 

Vor allem die Hauptstadt Berlin sollte um- und ausgebaut werden und dies wieder in gigantischen Dimensionen. So war hier zum Beispiel die größte Kuppelhalle der Welt geplant. Berlin sollte zur Welthauptstadt Germania werden. 


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