Hintergrundbild Epoche

Homosexuelle


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Auf dem Bild siehst du so einen Rosa Winkel, wie ihn die Homosexuellen als Kennzeichnung tragen mussten.

Die Homosexuellen, also Männer, die Männer, und Frauen, die Frauen lieben, passten so gar nicht in das Weltbild der Nationalsozialisten. Stand für sie doch die Familie, die Geburt von Kindern, die später mal als Soldaten ihrem Land dienten sollten, im Vordergrund. Und Homosexuelle können nun einmal keine eigenen Kinder bekommen. Ein homosexueller Mann entsprach so gar nicht dem Heldenbild, das die Nazis gerne von Männern aufstellten.

Einige NS-Männer waren homosexuell

Doch einige führende Nazigrößen, wie zum Beispiel Ernst Röhm, der Führer der SA, waren homosexuell, einige andere wohl auch, auch wenn sie das nicht offen darlegten. Die Angst, aus der Partei ausgestoßen zu werden oder abgestraft zu werden, war groß und nicht unberechtigt.

Homosexuelle waren während der Zeit des Nationalsozialismus schlimmen Verfolgungen ausgesetzt. Man sah sie gar als "Schänder" des deutschen Blutes. Homosexualität stand im Widerspruch zum gesunden Volksempfinden, so wie es die Nazis eben für sich festgelegt hatten.

Viele Homosexuelle landeten im KZ

Von 1933 bis 1944 wurden viele deutsche Männer allein wegen ihrer Homosexualität verhaftet und in Konzentrationslager gesperrt. Sie waren dort besonderen Schikanen durch die SS-Leute, dem Wachpersonal der KZs, ausgesetzt. Sie wurden extra gekennzeichnet und mussten den Rosa Winkel tragen, das war ein besonderes Abzeichen, an dem man dann die Homosexuellen in den Lagern sofort erkannte.

Viele Häftlinge wurden aufgrund ihrer Homosexualität erniedrigt. Die genauen Zahlen kennt man bis heute nicht, sie schwanken zwischen 5000 und 15 000 Menschen.


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