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1961

Bau der Berliner Mauer

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Mauerbau, Aufstellen von Betonblöcken
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Ein Volkspolizist und ein Kampfgruppenangehöriger sichern den Mauerbau (24. August 1961)
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Das Bild zeigt den Bau der Mauer am Brandenburger Tor.

Schlupfloch Berlin

Schon seit 1952 war die innerdeutsche Grenze durch eine Sperrzone gesichert worden. Wer aus der DDR fliehen wollte, dem blieb vor allem ein Weg offen: über Berlin. Denn an der 45 km langen Sektorengrenze gab es zwar vereinzelt Personenkontrollen, doch vollständig konnte sie nicht überwacht werden, schließlich lief sie mitten durch die Stadt.

Abstimmung mit den Füßen

Tausende flohen. Allein am 12. August 1961 kamen mehr als 3000 Menschen über Berlin in den Westen. Meist waren es auch noch gut ausgebildete junge Leute, die weggingen. Die Abwanderung in so großem Umfang bedrohte die Wirtschaftlichkeit und damit die Existenz der DDR. Man sprach auch von einer "Abstimmung mit den Füßen".

Abriegelung des West-Teils

Anfang August beschloss die DDR-Regierung in Abstimmung mit dem sowjetischen Staatschef Chruschtschow eine Mauer um ganz West-Berlin zu ziehen. Unter der Überwachung von Volkspolizisten und Soldaten der Nationalen Volksarmee begannen die Bauarbeiten am frühen Sonntagmorgen des 13. August 1961. Zunächst wurden Straßensperren aus Stacheldraht errichtet und dann mit dem Bau einer Mauer begonnen. Diese wurde in den folgenden Wochen immer weiter ausgebaut.

Geisterbahnhöfe und zugemauerte Türen

Die Verkehrsverbindungen von U- und S-Bahn durch West-Berlin wurden gekappt. Die Bahnhöfe wurden verriegelt und die Züge stoppten hier nicht mehr. Lief die Sektorengrenze direkt an einem Haus entlang wie in der Bernauer Straße, wurden die Hauseingänge zugemauert - und später auch die Fenster, durch die DDR-Bürger zu fliehen versuchten und in den Westen sprangen. Am Abend des 13. August waren von 81 Straßenübergängen nur noch 12 als Grenzübergänge passierbar, bis zum 23. August wurden diese auf sieben verringert.

Hier siehst du ein Video zum Mauerbau.


 
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