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1970

Gipfeltreffen in Erfurt

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Auf dem Erfurter Bahnhof wird Kanzler Brandt (rechts) vom Vorsitzenden des Ministerrates der DDR, Willi Stoph (links), empfangen.
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Viele Menschen drängen darauf, Brandt zu sehen.

Wochenlang hatte sich die Regierung der Bundesrepublik im Zuge ihrer neuen Ostpolitik um ein deutsch-deutsches Treffen bemüht. Nachdem die DDR eingewilligt hatte, konnte man sich zunächst nicht auf einen Ort einigen.

Treffen ja, aber wo?

Ost-Berlin lehnte die DDR schließlich als Ort ab, nachdem Bundeskanzler Brandt auf eine Reiseroute über West-Berlin bestanden hatte. Egon Bahr, der Bundesminister für besondere Aufgaben, setzte sich in der Sowjetunion dafür ein, dass das Treffen stattfinden konnte und tatsächlich kam die Anweisung aus Moskau, die DDR solle in der Ortswahl offen sein. Sie schlug Erfurt vor und Willy Brandt nahm an.

Auftakt für neue Beziehungen

Am 19. März 1970 wurde Brandt am Erfurter Hauptbahnhof von Willi Stoph empfangen, dem Vorsitzenden des Ministerrates der DDR. Zum ersten Mal besuchte ein Bundeskanzler die DDR. Die Verhandlungen brachten keine konkreten Ergebnisse und die Stimmung blieb angespannt. Das Treffen wurde dennoch zum Auftakt eines neuen Weges, den die beiden deutschen Staaten nun begingen. Ein Gegenbesuch in Kassel wurde vereinbart und fand am 21. Mai 1970 statt.

Sympathien für Brandt

Für die Führung der DDR hatte das Treffen jedoch auch unangenehme Begleiterscheinungen. Trotz Absperrungen hatten sich nämlich hunderte von DDR-Bürgern auf dem Bahnhofsplatz in Erfurt versammelt. Sie schrien nach Willy Brandt und jubelten ihm zu. Nur knapp erreichten Brandt und Stoph noch das Hotel gegenüber dem Bahnhof, denn die Absperrungen hatten die Menschen durchbrochen und sie riefen nun weiter nach Brandt. Schließlich zeigte der sich am Fenster und wurde erneut umjubelt.


 
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