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Hintergrundbild Epoche

Es lebe der Sport


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Diese jungen Frauen gehören zu einer Frauen-Muster-Turnschule in Hannover. Die Turnschülerinnen bilden hier ein Herz in "Turnstellung". Juni 1929.
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Hier turnen Studentinnen an einem schrägen Brett. Mai 1929.
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Übungen am Rhönrad im März 1930.

Heute ist Sport aus unserem Leben kaum wegzudenken. Viele Menschen betreiben Sport und noch viel mehr interessieren sich für bestimmte Sportarten wie Fußball, Leichtathletik oder Skisport. Große Sportereignisse wie Fußballweltmeisterschaften oder die Olympischen Spiele werden im Fernsehen übertragen.

Die Ausgangslage

Vor 1920 war das anders. Zwar hatte schon Anfang des 19. Jahrhundert die Turnbewegung eingesetzt. Turnen, Wandern und Schwimmen waren in bürgerlichen Kreisen beliebte Freizeitbeschäftigungen. Seit der Reichsgründung 1871 war das Turnen fest verankert in Schule und Militär. Es diente der "Leibesertüchtigung". So hatten neue Sportarten, wie das aus England eingeführte Fußballspiel, zunächst kaum eine Chance. Außerdem hatten Arbeiter weder die Zeit noch das Geld für die Ausrüstung, um Fußball zu spielen. So war auch Fußball ein Sport, der eher in bürgerlichen Kreisen ausgeübt wurde.

Sport wird zum Massenvergnügen

In den Goldenen Zwanziger Jahren nun wurde Sport ein Vergnügen für die Massen. Die Wirtschaft blühte wieder auf, die Einführung des Acht-Stunden-Tages erlaubte auch Arbeitern mehr Freizeit. Veranstaltungen wie Flugtage, Autorennen, Turnfeste, Sechstagerennen oder Ruderregatten wurden zum Renner. Besonders beliebt waren das Boxen und der Radsport.

Neu: das Rhönrad und Reichsjugendwettkämpfe

Neu erfunden wurde Anfang der 1920er Jahre das Rhönrad. Als Erfindung angemeldet wurde es 1925 in der Rhön, einem deutschen Mittelgebirge – darum also Rhönrad. 1920 fanden erstmals die "Reichsjugendwettkämpfe" statt – die Vorläufer der Bundesjugendspiele.

Beliebt

Zu beliebten Sportarten entwickelten sich der Motorsport, der Radsport, Boxen und Fußball. Aber auch die Turnvereine erfreuten sich großer Beliebtheit. Die Arbeitersportvereine werden zum Magnet für die Arbeiter und ihre Kinder.


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