WERBUNG
WERBUNG
 
 
 
 
Hintergrundbild Epoche

Von Topfhut, Strohhut und Schiebermütze


0
Außenminister Gustav Stresemann (links) mit Begleitung 1926. Beide Herren tragen eine "Melone".
1
Strohhüte waren sehr beliebt. Sie werden auch Florentiner genannt. Hier trägt der Schauspieler Willy Fritsch einen solchen Hut (1927)

Nicht ohne meinen Hut

Ohne Hut ging man nicht auf die Straße, vor allem nicht sonntags! Das zumindest galt für die bürgerliche Schicht. Großer Beliebtheit erfreute sich der Strohhut beim modischen Mann. Sogar Arbeiter, die gewöhnlich eine Schiebermütze trugen, griffen sonntags manchmal zum Strohhut. Ältere Männer sah man auch noch mit Melone, einem aus England stammenden abgerundeten Hut. Zu festlichen Gelegenheiten trug man auch gerne einen Zylinder.

Ein Topf auf dem Kopf

Frauen dagegen trugen den Topfhut. Er lag eng am Kopf an und verdeckte die Haare dadurch fast ganz. Der Topfhut war schlicht und praktisch. Das klassisch weibliche Schönheitsideal war out, stattdessen orientierte man sich an der  männlich-sportlichen Mode. So wie dieser Grundsatz in der Kleidung galt, die zum Beispiel die Taille nicht mehr betonte, so galt er auch für die Hutmode.

Hier siehst du die neuen Sommerhüte von 1931. Das Video stammt aus den Niederlanden, aber die Hutmode in Deutschland sah ganz ähnlich aus (Quelle: Wikimedia):


WERBUNG
WERBUNG
  • Hintergrund BRD
  • Hintergrund DDR

Gefördert von: