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Hintergrundbild Epoche

Expressionismus – die Ausläufer


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Ein typisch expressionistisches Werk: "Tierschicksale", von Franz Marc. Es entstand aber schon 1913.
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Otto Mueller malte 1926 "Zwei Zigeunerinnen".

Der Expressionismus war eine Gegenbewegung zum Impressionismus. Das Wort leitet sich aus dem Lateinischen ab: expressio bedeutet Ausdruck. Die Expressionisten wollten ihr eigenes Empfinden ausdrücken, das, was sie empfanden, stand im Mittelpunkt. Sie wollten nicht die Wirklichkeit abbilden, sondern das, was sie selber sahen. Häufig sind die Farben anders als in der Wirklichkeit, zum Beispiel malte Franz Marc blaue Pferde.

Künstler schließen sich zusammen

Einige Künstler taten sich zusammen und organisierten gemeinsame Ausstellungen. So gab es "Die Brücke" in Dresden, der zwischen 1905 und 1913 zum Beispiel Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel und Max Pechstein angehörten. Der Neuen Künstlervereinigung München schlossen sich auch Franz Marc und Wassily Kandinsky, die ab 1911 dann jedoch unter dem Namen "Der Blaue Reiter" ausstellten.

Zeitliche Einordnung

Die Anfänge liegen etwa im Jahr 1900, der Höhepunkt lag zwischen 1905 und 1915. Zur Zeit der Weimarer Republik wandten sich die Maler und Bildhauer schon wieder anderen Formen zu: Dadaismus, Surrealismus und vor allem Neue Sachlichkeit hießen die neuen Stilrichtungen. Doch einige Kunstwerke, die dem Expressionismus zuzuordnen sind, entstanden noch, außerdem erlebten der expressionistische Film und das expressionistische Theater in der Weimarer Republik seinen Höhepunkt. Auch in der Architektur baute man "expressionistisch".

Bekannte Maler des Expressionismus sind neben den oben erwähnten auch August Macke, Oskar Kokoschka und Otto Mueller.


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