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Hintergrundbild Epoche

Kinderlieder


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„O Tannenbaum“ stammt aus dem 19. Jahrhundert. 1918 dichtete man einen Vers dazu: „O Tannenbaum … der Kaiser hat in’ Sack gehaun“.
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Text und Melodie der „Drei Chinesen“

Immer wieder gesungen: die alten Kinderlieder

Viele der bis heute bekannten Kinderlieder stammen aus dem 19. Jahrhundert. Sie wurden für Kinder gedichtet und meist von den Eltern an die Kinder durch Vorsingen vermittelt. Vielleicht kennst du ja "Fuchs, du hast die Gans gestohlen", das von 1824 stammt, oder "Alle meine Entchen"? Beide wurden von Ernst Anschütz (1780-1861) geschrieben.

"Häschen in der Grube" ist ein Spiellied von 1840 von Friedrich Fröbel (1782-1852). Von Hoffmann von Fallersleben (1798-1874) stammen zum Beispiel "Alle Vögel sind schon da", "Summ summ summ Bienchen summ herum", "Der Kuckuck und der Esel" oder "Ein Männlein steht im Walde". Alle dieser Lieder wurden natürlich auch zur Zeit der Weimarer Republik von Generation zu Generation weiter gegeben.

Unsinnslied: Drei Chinesen mit dem Kontrabass

Das bekannte Kinderlied von den drei Chinesen hat seinen Ursprung wohl Anfang des 20. Jahrhunderts. Zu großer Bekanntheit gelangte es jedoch in den 1920er Jahren. Die Spielidee dazu, nämlich sämtliche Vokale durch jeweils eine einzigen zu ersetzen, passte gut zum Dadaismus, der gerade entstand.

Der Ursprungstext lautet: "Drei Chinesen mi dem Kontrabass saßen auf der Straße und erzählten sich was. Da kam die Polizei, ei, was ist denn das? Drei Chinesen mit dem Kontrabass." Dann wird der Text wiederholt, aber alle Vokale werden durch einen einzigen ersetzt, also erst durch "a", dann durch "e", "i", "o", "u" und sogar durch die Umlaute "ä", "ö" und "ü".: Dra Chanasan mat dam Kantrabass… usw. Solche Unsinnstexte passten zum Zeitgeist und wurden zum Beispiel auch von den Comedian Harmonists zur Blüte gebracht.



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