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Hintergrundbild Epoche

Die Revolution und die SPD


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Wahlkampf der SPD im Januar 1919 zu den Wahlen zur Nationalversammlung

Die Spaltung der SPD

Als die SPD zu Beginn des Ersten Weltkriegs ihre Zustimmung zu den Kriegskrediten gab, war der linke Flügel damit nicht einverstanden. Er spaltete sich schließlich 1917 von der SPD ab. Die neue Gruppierung nannte sich nun USPD: Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands. Im April 1917 wurde sie gegründet, ihr Vorsitzender wurde Hugo Haase.
Um sich von der USPD zu unterscheiden, wurde der bestehende Teil der SPD nun (bis 1919) auch MSDP genannt (Mehrheitliche Sozialdemokratische Partei Deutschlands), man spricht auch von den Mehrheitssozialdemokraten.

Die MSDP

Die SPD war maßgeblich mit an der Revolution beteiligt, gleichzeitig wehrte sie weitergehende Umsturz- und Änderungsversuche ab, indem sie sich gegen die USPD und gegen den Spartakusbund stellte. Die Regierungsgeschäfte wurden in die Hände Friedrich Eberts (SPD) gegeben. Philipp Scheidemann (SPD) kam Liebknecht (Spartakusbund) mit der Ausrufung der Republik zuvor und im Rat der Volksbeauftragten setzte sich die SPD schließlich durch. Den Spartakusaufstand ließ Ebert niederschlagen.

Viele wählen SPD

Die Mehrheit stand sowohl bei der Versammlung im Zirkus Busch als auch beim Berliner Reichsrätekongress hinter der SPD. Bei der Wahl zur ersten Nationalversammlung erhielt die SPD 38 Prozent der Stimmen und wurde so die stärkste Kraft. Die SPD war eine der Parteien, die die Weimarer Republik maßgeblich mit trug.


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