WERBUNG
WERBUNG
 
 
 
 
Hintergrundbild Epoche

DNVP – Deutschnationale Volkspartei


0
Alfred Hugenberg spricht im August 1930 im Berliner Sportpalast zu Parteimitgliedern.
1
Wahlplakat der DNVP von 1924

Die DNVP wurde im November 1918 gegründet. Kaisertreue, völkisch gesinnte und erzkonservativ Denkende waren die Anhänger der DNVP. Sie waren für die Wiedereinführung der Monarchie und forderten eine Überarbeitung des Versailler Vertrages, den sie nicht akzeptieren wollten. Sie traten ein für eine Rückgabe der nach dem Ersten Weltkrieg abgetretenen Gebiete und der ehemaligen deutschen Kolonien.

Wahlerfolge und Niederlagen

Ihr Wahlergebnis stieg bis zur Reichstagswahl im Dezember 1924 bis auf 20,5 Prozent an. Nun beteiligte sich die DNVP auch an mehreren Regierungen. Dann jedoch fiel ihr Stimmenanteil zunächst auf 14,3 Prozent (Mai 1928) und dann auf etwa 6 bis 8 Prozent bis 1933. Sie verlor durch die Zusammenarbeit mit der NSDAP ab 1930 an Bedeutung.

Kapp und Hugenberg

Zu den bekanntesten Mitgliedern der DNVP gehörten Wolfgang Kapp, der Initiator des Kapp-Putsches, und Alfred Hugenberg, ein einflussreicher Medienunternehmer, der 1928 zum Vorsitzenden der DNVP wurde.
Die DNVP rückte gegen Ende der Republik nah an die NSDAP und bildete eine Koalition mit dieser. Im Juni 1933 löste sich die Partei selbst auf und ihre Abgeordneten schlossen sich der NSDAP-Fraktion an.


WERBUNG
WERBUNG
  • Hintergrund BRD
  • Hintergrund DDR

Gefördert von: