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Hintergrundbild Epoche

Ägypten: Vom Protektorat zum Königreich


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So groß war das Königreich Ägypten. Heute ist das südliche Gebiet der Sudan.

Britisches Protektorat (1914-1922)

Ägypten war seit 1914 britisches Protektorat. Es war also keine Kolonie, unterstand aber der "Schutzmacht" Großbritannien. Die Wafd-Partei unter Saad Zaghlul setzte sich für die Unabhängigkeit Ägyptens ein. Saad Zaghlul sollte 1919 zur Pariser Friedenskonferenz reisen, doch er wurde von den Briten verhaftet und nach Malta verbannt.

Das löste Massendemonstrationen aus. Es kam zu gewaltsamen Zusammenstößen mit dem britischen Militär. Die Briten genehmigten Zaghluls Rückkehr und eine Abordnung der Wafd durfte nach Paris reisen. Dort legten sie ihre Forderung nach Unabhängigkeit vor, konnte sich jedoch nicht durchsetzen.

Ägypten wird Königreich

Der Druck auf Großbritannien blieb und so stimmte man 1922 schließlich zu, Ägypten die Unabhängigkeit zu geben – auch um britische Interessen weiter wahren zu können. So behielten sich die Briten einige Rechte vor (z. B. blieben britische Soldaten im Land, Rechte an der Nutzung des Suezkanals), doch formell wurde das Land unabhängig.

Achmed Fuad war seit 1917 Sultan in Ägypten. Er gehörte der ägyptischen Herrscherdynastie an, die 1805 von Muhammed Ali Pascha gegründet worden war (s. Blick zurück). Nun wurde Achmed Fuad als Fuad I. zum ersten König von Ägypten. Damals gehörte auch das Gebiet des Sudan, das südlich von Ägypten liegt, mit zum Königreich.



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