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Hintergrundbild Epoche

In Persien kommt Reza Schah Pahlavi an die Macht


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Reza Khan
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Schule im Iran 1926
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Bau der Transsibirischen Eisenbahn 1927

1921: Reza Khan wird Minister

Am 21. Februar 1921 wurde der bisherige Premierminister Sepahdar durch den politischen Aktivisten Tabatabai gestürzt. Reza Khan, General der persischen Kosakenbrigade (einer von mehreren militärischen Verbänden in Persien), war daran beteiligt  und wurde nun Verteidigungsminister. Der Putsch richtete sich gegen die herrschende Schicht der Großgrundbesitzer. Mehrere Premierminister wechselten sich in den nächsten Jahren ab.

1923: Reza Khan wird Premierminister

Auch Reza Khan wurde Premierminister. Er versuchte, das Land in eine Republik umzuwandeln, scheiterte aber an den Geistlichen. Verschiedene andere Neuerungen setzte er jedoch durch. Jeder Iraner musste nun einen Nachnamen tragen. Er selber wählte "Pahlavi" für sich.

1925: Reza Khan wird Schah

Der letzte Kadscharenherrscher Ahmad Schah Kadschar wurde Ende Oktober 1925 endgültig vom Parlament abgesetzt. Am 12. Dezember wurde Reza Khan durch das Parlament zum Schah bestimmt. Das war der Titel des persischen Herrschers. Damit wurde die Pahlavi-Dynastie begründet und Reza Khan hieß nun Reza Schah Pahlavi.

Die Moderne zieht ein und die Entdeckung großer Ölfelder

Bis zu seiner Abdankung im Jahr 1941 baute der Schah Persien zu einem modernen Staat um. Das Wirtschafts-, Straf- und Zivilrecht wurde nach europäischem Vorbild unter Wahrung islamischer Elemente umgestaltet. Die allgemeine Schulpflicht wurde eingeführt und galt für Jungen und Mädchen.

Ab 1927 wurde die Transiranische Eisenbahn gebaut. Damit wurde die Industrialisierung des Landes erheblich vorangebracht. Ab 1928 wurden große Ölfelder entdeckt und es wurden neue Zollhandelsabkommen mit vielen Ländern geschlossen. 1929 wurde westliche Kleidung für Männer vorgeschrieben. 1932 wurden die an andere Länder erteilten Öl-Konzessionen (Nutzungsrechte) zur Förderung des Erdöls widerrufen.



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