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Hintergrundbild Epoche

Was sind die Pariser Vorortverträge?


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Das Ende Österreich-Ungarns wurde in den Verträgen von Saint Germain und Trianon geregelt.
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Karte zum Vertrag von Sèvres, der mit dem Osmanischen Reich geschlossen wurde

Nach der Beendigung des Ersten Weltkriegs schlossen die Siegermächte eine Reihe von Verträgen mit den Besiegten, den Mittelmächten. Diese werden auch Pariser Vorortverträge genannt, weil sie in verschiedenen Vororten von Paris geschlossen wurden.

Zu den fünf Verträgen gehört auch der Vertrag von Versailles mit dem Deutschen Reich. Außerdem wurden Verträge mit Österreich, Bulgarien, Ungarn und dem Osmanischen Reich geschlossen:

Der Vertrag von Saint Germain regelte die Bestimmungen für Österreich.

Der Vertrag von Neuilly-sur-Seine wurde mit dem Königreich Bulgarien geschlossen. Es musste Westthrakien zunächst der Verwaltung der Siegermächte und schließlich Griechenland überlassen und verlor damit den Zugang zur Ägäis. Außerdem musste es kleinere Gebiet an den SHS-Staat abgeben.

Der Vertrag von Trianon bestimmte die Regelungen für Ungarn.

Den Vertrag von Sèvres schloss man mit dem Osmanischen Reich. Es sollte ebenfalls große Gebiete abtreten. Es kam zu heftigen Widerständen in Ankara. Der Türkische Befreiungskrieg begann. 1923 wurde der Vertrag zugunsten der inzwischen gegründeten Türkei geändert (siehe dazu auch: Griechenland und Türkei).


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