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Hintergrundbild Epoche

Autofirmen


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Ein Horch 375, wie er um 1930 gebaut wurde.
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DKW F1
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Ein Dixi-Auto um 1930.

Horch, Audi, DKW und Wanderer – zur Auto Union

Die Firma Horch war wie viele andere Anfang des 20. Jahrhunderts gegründet worden, nämlich 1904. Die Firma stellte vor allem Wagen der Luxusklasse her. August Horch zerstritt sich ein paar Jahre später mit dem Finanzvorstand, schied aus der Firma aus und gründete eine eigene Firma. Weil er diese nicht ebenfalls Horch nennen durfte, suchte er 1909 einen neuen Namen. Der Sohn einer befreundeten Familie, ein Zwickauer Gymnasiast, kam auf Audi!, die lateinische Übersetzung von "Höre!" bzw. eben "Horch!". So hieß die neue Marke Audi.

Die Audi-Werke wurden dann 1928 von DKW übernommen. Eigentlich standen die drei Buchstaben für Dampfkraftwagen. Dessen Entwicklung kam nicht so richtig in Schwung und so gab man es 1921 auf. Die drei Buchstaben aber blieben, sie waren als Warenzeichen geschützt. Weitere Produkte der Firma wurden auch gerne mit D, K und W abgekürzt, z. B. der Spielzeugmotor "Des Knaben Wunsch" oder der Fahrradhilfsmotor "Das kleine Wunder". Ab 1925 gab es das erste DKW-Automobil. Ab 1931 war DKW die erste Autofirma, die serienmäßig Wagen mit Frontantrieb produzierte, und zwar mit dem Modell DKW F1. Frontantrieb heißt, dass die Vorderräder angetrieben wurden und nicht die Hinterräder.

1932 taten sich die Firmen Horch, Audi, DKW und die Autoabteilung von Wanderer zusammen zur Auto Union. Diese stieg zum zweitgrößten Automobilhersteller in Deutschland auf. Die Marken blieben aber erhalten. Das Logo wurden vier ineinander verschlungene Kreise, die für die vier Marken standen – heute das bekannte Audi-Logo.

Mercedes, BMW und Co

1926 taten sich die beiden Firmen Benz & Co und die Daimler-Motoren-Gesellschaft zusammen, man nennt das auch eine Fusion. Die neue Firma hieß nun Daimler-Benz-AG. Sie war 1932 der drittstärkste Autobauer nach Opel und der Auto Union.

Daimler stellte die Marke Mercedes her, so kam es zu dem Markennamen Mercedes-Benz. Das Logo des Mercedes-Sterns, das es für den Mercedes schon gab, wurde übernommen. Bekannt wurde der Mercedes durch Autorennen. Schon nach der Jahrhundertwende fuhren die Wagen erfolgreich in der Rennwoche von Nizza. Der ganz große Erfolg kam dann mit den "Silberpfeilen" erst ab 1934.

Weitere Autofirmen

BMW gab es ebenfalls schon. Die Bayerischen Motorwerke stellten zunächst Motorräder her. Mit der Übernahme der Fahrzeugfabrik Eisenach wurden dann auch Autos produziert. Neben dem Kleinwagen Dixi der Eisenacher wurden schließlich auch eigene Modelle gefertigt. Außerdem gab es Firmen, die heute nicht mehr existieren, zum Beispiel Adler oder die Nationale Automobil-Gesellschaft NAG.


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