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Hintergrundbild Epoche

Vom Grammophon zum Plattenspieler


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Dieser tragbare Plattenspieler musste noch angekurbelt werden.
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Ein Schrankgerät.
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Die deutsche Fliegerin Marga von Etzdorf mit einem Koffergrammophon 1932.

1887 war das Grammophon erfunden worden. Die Töne wurden von einer Schallplatte abgelesen.

Die Schellackplatte

Diese Schallplatten bestanden aus Schellack. Die Spielzeit betrug drei oder vier Minuten. Schellack gewann man aus den Ausscheidungen der Lackschildlaus! Ab 1904 wurde die Schellackplatte beidseitig bedruck- und abspielbar. Ab den 50er Jahren wurden die Schellackplatten mehr und mehr von den neuen Vinylschallplatten verdrängt, wie sie deine Eltern vielleicht noch besitzen. Sie sind leichter, zerbrechen nicht so schnell, bieten eine bessere Tonqualität und haben eine längere Spieldauer. 1958 gab es kaum noch Schellackplatten.

Das Grammophon

Die ersten Grammophone mussten mit einer Handkurbel angetrieben werden. Der nächste Entwicklungsschritt war dann ab 1896 der Betrieb mit einem Federmotor. Man musste ihn ankurbeln, dann drehte sich der Plattenteller. Um 1910 empfand man die großen Schalltrichter als störend und verlegte darum den Trichter in das Innere eines Schrank- oder Tischgerätes. Ab etwa 1925 wurden Koffergrammophone immer beliebter.

Der elektrische Plattenspieler

Eine große Erneuerung war der Plattenspieler, der elektrisch betrieben werden konnte. Man musste kein Federwerk mehr aufziehen, sondern ein Elektromotor versetzte den Plattenspieler in Drehung. Zunächst sprach man noch vom "Elektrischen Grammophon", dann setzte sich ab etwa 1930 der Name "Plattenspieler" durch. Auch die Aufnahmen selber erfolgten nun elektrisch, wodurch die Herstellung der Platten wesentlich günstiger wurde. Als Standard setzte sich nun eine Drehgeschwindigkeit von 78 Umdrehungen pro Minute durch.

Steigende Absätze

Die Musikbegeisterung der zwanziger Jahre sorgte nun für steigende Absätze und große Gewinne der Schallplattenfirmen. Eines der bekanntesten Schallplattenlabel war die Deutsche Grammophon, für den Export wurde 1924 die Firma Polydor gegründet.


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