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7.3.1936

Einmarsch ins Rheinland

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Briefmarke aus dem Jahr 1925, mit der 1000 Jahre Zugehörigkeit des Rheinlands zum Deutschen Reich gefeiert wurde.

Einmarsch der deutschen Armee in das entmilitarisierte Rheinland

Die deutsche Wehrmacht marschierte im März 1936 ins entmilitarisierte Rheinland ein, in dem 30.000 Soldaten die Brücke über den Rhein überquerten. Entmilitarisiert bedeutet, dass in einem bestimmten Gebiet kein Militär sich aufhalten dürfe.  Denn im Versailler Vertrag war festgelegt worden, dass das Rheinland frei von Soldaten sein sollte.

Mit diesen Vereinbarungen des Vertrags von Versailles brach Hitler somit am 7. März 1936, indem er doch Truppen in die entmilitarisierte Zone einmarschieren ließ. Schon wieder konnte Hitler einen außenpolitischen Erfolg verbuchen

Für Hitler bedeutete dies seinen zweiten außenpolitischen Erfolg, nachdem er 1935 schon das Saarland dem Deutschen Reich eingegliedert hatte. Frankreich und Großbritannien leiteten keine Gegenmaßnahmen ein, so dass Hitler diesen Vertragsbruch ohne Folgen durchführen konnte.

Warum marschierte Hitler ins entmilitarisierte Rheinland ein?

Die Tatsache, dass im Rheinland keine Soldaten stationiert werden durften, war Hitler ein Dorn im Auge. Doch ging er mit dieser Aktion ein ziemliches Risiko ein, denn er konnte nicht sicher darauf vertrauen, dass das Ausland hier stillhalten würde. Hätten die Westmächte an diesem Punkt eingegriffen, dann hätte er sich zum damaligen Zeitpunkt wieder aus dem Rheinland zurückziehen müssen. Aber Frankreich war isoliert und konnte nicht mit der Hilfe Großbritanniens rechnen.

Gab es denn keine Kritik am Einmarsch ins Rheinland?

Doch, es gab Kritik, aber es blieb auch bei dieser Kritik. Der Völkerbund verurteilte Deutschland. Aber Hitler agierte mal wieder geschickt, indem er Scheinangebote machte und gleichzeitig beschwichtigte. Gleichzeitig schuf er Tatsachen. Sein Ansehen in Deutschland wuchs, denn er hatte das Reich vergrößert. Die fehlende Gegenwehr machte Hitler deutlich, dass er die Grenzen weiter überschreiten dürfe. Wie weit, wusste er natürlich nicht. Aber bis zu diesem Punkt hatte seine aggressive Außenpolitik Erfolg. Der Einmarsch ins entmilitarisierte Rheinland war somit auch ein Meilenstein und zeigte, wie expansiv die Außenpolitik noch werden konnte.

Folgen des Einmarsches in das entmilitarisierte Rheinland

Vor allem das Ruhrgebiet mit seiner Industrieproduktion war für Hitler wichtig. Wurden hier doch die wichtigen Rüstungsgüter hergestellt, die er für seine Kriegspolitik benötigte. Somit war die deutsche Kontrolle über das Rheinland von großer Bedeutung. Das Ruhrgebiet konnte in der Folge für die wietere Wirtschaftspolitilk und vor allem für die Rüstungspolitik genutzt werden.


 
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