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Hintergrundbild Epoche

Das Ende der Bewegung


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Manche sahen Gewalt als Lösung an. So spaltete sich die Studentenbewegung.

Über den weiteren Weg waren sich die Anhänger der Studentenbewegung nicht einig. Während ein Teil den "Gang durch die Institutionen" antreten wollte, glitt ein anderer Teil der 68er schließlich in Gewalt und Terrorismus ab.

Die Organisation, die die Bewegung getragen hatte – der Sozialistische Deutsche Studentenbund SDS – löste sich 1970 auf. Es gründeten sich mehrere so genannte "K-Gruppen" (= kommunistische Gruppen). Zu Gewalt bereit waren die terroristischen Organisationen "Bewegung 2. Juni" und die Rote Armee Fraktion. Sie bezeichneten sich als "Stadtguerilla". In einzelnen Grüppchen - ohne eine straffe Organisation wie die RAF sie hatte - agierten die "Revolutionären Zellen".

Zu den Folgen der Protestbewegung gehörte aber auch, dass die Bundesrepublik politisch, sozial und wirtschaftlich modernisiert wurde, etwa durch neue Gesetze im Familienrecht.


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