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Hintergrundbild Epoche

Brasilien und seine Militärregierung


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Marschall Costa e Silva
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General Figueiredo

Brasilien war eine Republik, ihr Präsident seit 1961 João Goulart.

Militärputsch

Als Goulart versuchte, mit einer Kampagne zur Alphabetisierung gegen die mangelnde Bildung im Land und mit einer Bodenreform gegen die ungerechte Landverteilung anzugehen, kam es im März 1964 zu einem Militärputsch. Unterstützt wurde der Putsch von den USA, die jegliche kommunistische Umtriebe ausmerzen wollten. Goulart musste ins Exil gehen. Marschall Branco wurde als neuer Präsident eingesetzt. Mehrere Gesetze festigten die Macht des Militärs. Politische Gegner wurden verfolgt.

Die Präsidenten

Mehrere Präsidenten wechselten sich in den folgenden Jahren ab: Marschall Costa e Silva (1967-1969), General Médici (1969-1974), General Geisel (1974-1979). Zunächst verstärkte sich die Unterdrückung noch, unter Geisel begann eine vorsichtige Demokratisierung. Diese führte General Figueiredo (1979-1985) fort. Er reformierte das Parteiensystem, sodass neue Parteien gegründet werden konnten. Die Pressezensur wurde gelockert. Die Wirtschaft Brasiliens lag jedoch am Boden.

Freie Wahlen

1985 wurden schließlich freie Wahlen zugelassen. Der erste Präsident der neuen Demokratie hieß José Sarney. Er blieb bis 1990 im Amt. Die größten Probleme Brasiliens in dieser Zeit waren Armut, Hyperinflation, Korruption und Staatsverschuldung. 1988 verabschiedete man eine neue Verfassung.

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