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Kinder ins Kino


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Premiere des Films „Die Störenfriede“ am 3. Juli 1953.
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Zwei Pioniere des Bezirks Leipzig sehen sich das Progress-Programmheft bei der Premiere des Films „Unzertrennliche Freunde“ im Kino Capitol an (Leipzig, 12. Dezember 1953)

Von den rund 700 von der DEFA produzierten Spielfilmen waren etwa 160 für Kinder. Zu den beliebtesten Filmen gehörten Märchenverfilmungen und Indianerfilme, aber auch realistische Filme, in denen Kinder im Mittelpunkt standen.

Märchen

Schon in den 1950er Jahren wurden aufwendige Märchenfilme produziert. Zu ihnen gehören "Das kalte Herz" von 1950 oder "Die Geschichte vom kleinen Muck" von 1953. In Zusammenarbeit mit der Tschechoslowakei entstand 1973 der bis heute auch von vielen Erwachsenen geliebte Film "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel".

Realistische Filme

Die wirklichkeitsgetreue Darstellung von Kinderleben kam bei den jungen Zuschauern ebenfalls gut an. Manchmal enthielten diese Filme zusätzlich fantasievolle Elemente. Bekannte Filme waren "Alarm im Zirkus" von 1954, "Alfons Zitterbacke " (1966) nach dem gleichnamigen Kinderbuch, "Ein Schneemann für Afrika" (1977) oder "Moritz in der Litfaßsäule" (1983).

Indianerfilme

Nachdem in der Bundesrepublik die Karl-May-Verfilmungen große Kassenschlager waren, suchte man in der DDR nach einer eigenen Antwort. Die fand man im Indianerfilm und vor allem in Gojko Mitic. Er wurde in der DDR genauso populär wie Pierre Brice als "Winnetou" im Westen. Dabei spielte Mitic, anders als Brice, in fast jedem Film einen anderen Indianerhäuptling. Bekannte Filme waren "Die Söhne der großen Bärin" (1966, nach einem erfolgreichen Kinderbuch), "Spur des Falken" (1968) oder "Apachen" (1973).


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