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Die Leipziger Schule


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Im Palast der Republik wird ein Gemälde von Bernhard Heisig gezeigt (1976).
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Tübke (links) erläutert 1982 im Albertinum die 1:10-Version des Bauernkriegspanoramas Mitgliedern des Politbüros

Einen eigenen Stil innerhalb der vorgegebenen Richtlinie des Sozialistischen Realismus versuchten die Maler der "Leipziger Schule" zu finden. Werner Tübke (1929-2004), Wolfgang Mattheuer (1927-2004) und Bernhard Heisig (1925-2011) zählen als ihre Hauptvertreter. Alle drei studierten an der Leipziger "Hochschule für Graphik und Buchkunst" und wurden selbst dort in den 1960er und 1970er Jahren Professoren.

Merkmale der Leipziger Schule

Die Künstler schufen eine eigene Bildsprache, die dann als "Leipziger Schule" bekannt wurde. Allerdings ist diese nicht einheitlich, sondern vereint verschiedene Stilformen. Gemeinsame Anliegen sind der hohe künstlerische Anspruch, handwerkliches Können und eine bewusste Analyse der Gesellschaft in den Werken.

Zwei Strömungen

Man kann zwei Strömungen unterscheiden. Bernhard Heisigs Werke zählen zur einen Gruppe der ausdrucksstarken und farblich leidenschaftlichen Bilder. Sachlicher und formstrenger ist die zweite Gruppe, zu der man Mattheuer und Tübke rechnet.

Alle drei wurden immer wieder angefeindet von der politischen Führung, um allerdings zu anderen Zeiten wieder hofiert zu werden. Die Kunst der DDR hat der Leipziger Schule zu verdanken, dass der von der Partei vorgegebene Rahmen des Sozialistischen Realismus in den 1970er und 1980er Jahren verlassen wurde.

Hier kannst du einige Gemälde aus der "Leipziger Schule" sehen:


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