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Hintergrundbild Epoche

Frauen auf dem Land


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Bäuerin auf dem Land, gemalt von Leopold Karl Walter Graf von Kalckreuth.
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Auch auf dem Land wartete harte Arbeit im Stall und auf den Feldern.

Um 1900 lebten die meisten Menschen auf dem Land

Um die Jahrhundertwende lebte der größte Teil der Bevölkerung auf dem Land, selbst wenn die Städte im Zuge der Industrialisierung weiter wuchsen. Und auf dem Land konnten Frauen nur in der Landwirtschaft arbeiten, sei es als Mägde oder Bäuerinnen. So verrichteten viele Mädchen nach der Schule dann Arbeiten auf einem Hof.

Landarbeit begann für die Mädchen mit 13 Jahren

Wenn sie in den Dienst eintraten, waren sie noch sehr jung, etwa 13 bis 14 Jahre alt. Mit Schule war dann Schluss, acht Jahre Unterricht sollten fürs Leben ausreichen. Zunächst unterstützten die jungen Mädchen die Bäuerin bei der Arbeit, halfen bei den Kindern, im Haushalt und auch im Stall. Hier hatten sie "Aufstiegsmöglichkeiten". Wer den Stall komplett versorgen konnte, stand in der Hierarchie eines Bauernhofes ganz oben. Aber bis dahin dauerte es eine ganze Weile, zunächst waren sie nur einfache Hilfskräfte.

15 Stunden Arbeit am Tag

Bis zu 15 Stunden dauerte der Arbeitstag auf dem Land. Unterschiede gab es eigentlich nur zwischen Sommer und Winter, denn im Sommer musste noch viel mehr gearbeitet werden als im Winter. Galt es doch zu säen, zu pflegen und irgendwann zu ernten. Aber auch im Winter gab es noch genug zu tun.

Am Ende blieb die Ehe

Die Mädchen auf dem Lande warteten ebenfalls auf eine Heirat. Ein reicher Bauer war in diesem Fall "eine gute Partie". Doch reiche Bauern gab es nicht allzu viele und die heirateten nur Mädchen, die genügend Geld oder Besitz mit in die Ehe brachten. Eine einfache Magd hatte da wenig Chancen. Auch ihr blühte - ähnlich wie bei den Dienstmädchen oder Büroangestellten - oft eine unerwünschte Schwangerschaft und all ihre schlimmen Folgen.


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