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Hintergrundbild Epoche

Otto Lilienthal schwingt sich in die Lüfte


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So sahen die Studien Otto Lilienthals aus. Die Vögel brachten ihm das Fliegen bei.
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Lilienthals Experimente sahen ziemlich lustig aus.
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Otto Lilienthals erster Luftsprung im Jahr 1891.
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Lilienthal ließ bei Berlin einen eigenen Fliegerberg aufschütten.

Ein Mann und ein ungewöhnliches Fluggerät, er sieht aus wie ein Vogel, ist aber keiner, ein kurzer Anlauf und ein gewagter Sprung, der ihn in die Höhe trägt. Die Zuschauer halten den Atem an, so langsam wird klar, sie sind nicht nur Zeugen eines Sprungs, sondern eines gewaltigen Schrittes, den die Menschheit mit diesem Sprung gemacht hat.

Ein Menschheitstraum wurde wahr

Zwar war es nicht mehr als ein Sprung, aber immerhin, der Mensch flog das erste Mal, und ein Menschheitstraum wurde damit wahr. Dieser Sprung gelang Otto Lilienthal, der damit der erste erfolgreiche Flieger in der Geschichte der Menschheit wurde. Seine Versuche mit seinen so genannten Hängegleitern wurden schließlich zur Grundlage des modernen Motorfluges.

Schon als junger Mann hatte Otto Lilienthal mit Flugapparaten, die wie Vögel aussahen, experimentiert. Diese Apparate sahen ziemlich lustig aus und wenn man sie so betrachtet, kann man sich kaum vorstellen, dass jemand damit auch fliegen konnte. Doch Otto konnte es. Das kam jedoch nicht über Nacht, erst die Ergebnisse von langen exakten Studien brachten ihm den Erfolg.

Lilienthal beobachtete die Vögel ganz genau

Er stellte Beobachtungen in der Natur an, schaute Vögeln beim Fliegen zu und zog hieraus physikalische Erkenntnisse, wie man fliegen könnte. So gingen seinen Flugexperimenten viele Messungen im Labor voraus. Er verfasste im Jahr 1889 ein Buch mit dem Titel "Der Vogelflug als Grundlage der Fliegekunst".  Otto Lilienthal erkannte, dass die Flügel gebogen sein mussten, um fliegen zu können. Nur so konnte man das Prinzip des Auftriebs überhaupt nutzen. Er begann mit dem Bau von Gleitapparaten. Aus der Theorie sollte Praxis werden. Seine ersten Versuche muteten noch ziemlich lustig an, denn die Flugobjekte schlugen wie wild, wie verrückte Hühner, mit den Flügeln.

Aus 15 Metern in der Luft wurden immerhin 230 Meter

Ab dem Sommer 1891 versuchte Otto Lilienthal sich immer wieder in die Lüfte zu schwingen und aus den anfänglichen 15 Metern wurden am Ende sogar 230 Meter in der Luft. Der erste Flugapparat bestand aus Weidenstäben und einem gewachsten Baumwollstoff.

Doch seine Flugversuchsphase sollte leider nicht allzu lange währen. 1894 ließ er sogar noch einen eigenen Fliegeberg in der Nähe von Berlin aufschütten, von dem aus er seine Flugversuche startete.

Den Höhenflügen Otto Lilienthals folgte ein Absturz mit tödlichen Folgen

Viele Male gingen seine Experimente gut, doch einmal hatte er Pech. Fünf Jahre nach seinem ersten Flug stürzte Otto Lilienthal aus 15 Metern Höhe ab. Er überlebte den Absturz kurze Zeit, erlag dann aber am 10. August 1896 den schweren Verletzungen, die er sich bei seinem Absturz zugezogen hatte.

Doch der Traum vom Fliegen war damit noch lange nicht zu Ende, er war Wirklichkeit geworden und sollte noch vielen Erfindern Kopfzerbrechen bereiten.

Auf folgendem Video siehst du noch einmal die Geschichte Otto Lilienthals kurz zusammengefasst:


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