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Hintergrundbild Epoche

Der Krieg in Afrika


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Auf diesem Foto siehst Generalfeldmarschall Erwin Rommel, der wegen seiner Erfolge auf dem afrikanischen Kriegsschauplatz auch der „Wüstenfuchs“ genannt wurde.
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Kaputter deutscher Panzer in Libyen.

Afrika war für Hitler eigentlich völlig uninteressant und er wünschte ursprünglich gar nicht, dort Krieg zu führen. Im Vordergrund stand für Adolf Hitler immer die Eroberung von Lebensraum im Osten und der Vernichtungskrieg gegen die Juden und den Bolschewismus - und kein Krieg irgendwo in der afrikanischen Wüste.

Hitler musste seinen italienischen Verbündeten unterstützen

Doch sein Verbündeter, der italienische Diktator Mussolini, wollte gegen Großbritannien in Ägypten vorgehen. In diesem Kampf ging es um die Herrschaft über die Kolonien. Italien selbst besaß Libyen als Kolonie, das an Ägypten angrenzte. Von dort aus befahl Mussolini im September 1940 einen Angriff auf die britischen Truppen in Ägypten.

Diese Truppen wehrten sich allerdings so heftig, dass Mussolini die italienischen Truppen bald schon zurückziehen musste. Doch der italienische Duce (Führer) wollte nicht so schnell klein beigeben und wandte sich an seinen Verbündeten in Berlin, an Adolf Hitler. Hitler hatte Angst, dass durch eine Schwächung Italiens noch eine weitere Front gegen ihn im Süden entstehen könnte und unterstützte Italien.

Wer war der Wüstenfuchs?

Im Zusammenhang mit dem Afrikafeldzug wurde ein Name wichtig, nämlich der von Hitler geschickte Generalleutnant Erwin Rommel. Dieser erhielt auch den Beinamen "Wüstenfuchs". Rommel wurde zum Oberbefehlshaber der italienischen und deutschen Verbände in Afrika ernannt. Zu Beginn des Krieges war Rommel äußerst erfolgreich und es gelang ihm, bis ins ägyptische El Alamein vorzurücken, eine Stadt, die nur noch 100 Kilometer vom ägyptischen Alexandria entfernt lag. Dann hatte der Wüstenfuchs allerdings seine Kräfte erschöpft. Es fehlte der Nachschub für seine Truppen, also Lebensmittel und Unterstützung.

Die Alliierten besaßen noch ausreichend Kräfte und wurden vor allem durch amerikanische Truppen unterstützt. Rommels Gegenspieler war der britische General Bernard Montgomery.  Dieser befehligte eine Armee, die aus vielen verschiedenen Nationen bestand wie Neuseeländern, Australiern, Südafrikanern und sogar Indern. Dieser 8. Armee gelang es, nach längeren Kampfhandlungen, Rommel und seine Truppen zu schlagen.

So setzen sich die Alliierten letztlich durch und der Afrikafeldzug endete bei Tunis am 13. Mai 1943. Rommel war mittlerweile von Generaloberst Hans-Jürgen von Arnim abgelöst und nach Deutschland zurückgeschickt worden.


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